SPD-KriseMiersch und die Unzufriedenen in Sachsen-Anhalt

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„Das trifft uns ins Mark“, bekommt Matthias Miersch vom sachsen-anhaltischen SPD-Spitzenkandidaten Armin Willingmann zu den Rentenplänen der Koalition zu hören. (Archivbild)
„Das trifft uns ins Mark“, bekommt Matthias Miersch vom sachsen-anhaltischen SPD-Spitzenkandidaten Armin Willingmann zu den Rentenplänen der Koalition zu hören. (Archivbild)
Neele Janssen/IMAGO

Der SPD-Fraktionsvorsitzende will bei seiner Sommerreise für die Reformen der Bundesregierung werben – eine schwierige Mission.

Von Georg Ismar, Dessau/Magdeburg

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Matthias Miersch ist ein Vernunftpolitiker, fern populistischer Anwandlungen. Er ist ein Zuhörer, lösungs- und kompromissorientiert, Demokrat durch und durch. Doch dieser Sommer ist auch für ihn eine harte Probe. Seinen wichtigsten Mitspieler im Bundestag, den Unionskollegen Jens Spahn, hat der SPD-Fraktionschef verloren. Und nun bekommt er auf seiner Sommerreise nach Sachsen-Anhalt gespiegelt, warum die Unzufriedenheit im Land mit der Regierung von Kanzler Friedrich Merz so groß ist, was an gut gemeinter Politik nicht gut ankommt.

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