Das Letzte, was er von seiner Schwester gehört hat, war: Macht euch keine Sorgen. Ihr gehe es gut, schrieb sie. Wenn sie jetzt länger nichts von ihr hören sollten, dann, weil sie in diesem oder jenem Projekt stecke. Antonius Michelmann war tatsächlich beruhigt nach dieser Mail vom 5. Dezember 2025, einer Nachricht, wie die Schwester sie der Familie eben alle paar Wochen schickte. Und es war ja wirklich immer alles gut gegangen bis dahin. Er dachte, so würde es auch diesmal sein.
Naher OstenDient eine Deutsche im syrischen Gefängnis als Faustpfand gegen Berlin?
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Eva-Maria Michelmann ist dabei, als die Kurden in Rojava ihren Traum vom eigenen Staat aufbauen, dann wird sie offenbar von Truppen des syrischen Präsidenten verschleppt. Aus politischem Kalkül, vermutet ihr Bruder.
Von Christoph Koopmann, Köln
