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SZ Espresso:Abschuss Flug MH17, Lambrecht neue Justizministerin, Hummels-Wechsel zum BVB

FILE PHOTO: Armed pro-Russian separatist stands on part of the wreckage of the Malaysia Airlines Boeing 777 plane after it crashed near the settlement of Grabovo in the Donetsk region

Ein prorussischer Separatist steht auf einem Teil der durch Beschuss abgestürzten Maschine von MH17.

(Foto: REUTERS)

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Der Tag kompakt

Prorussische Rebellen werden für Abschuss des Fluges MH17 angeklagt. Internationale Ermittler machen vier Separatisten für den Abschuss des vor knapp fünf Jahren abgestürzten Passagierflugzeuges in der Ostukraine verantwortlich. Die Männer werden des Mordes in 298 Fällen beschuldigt. Russland kritisiert die Ermittlungen als einseitig. Mehr Informationen

Christine Lambrecht soll Justizministerin werden. Die SPD-Politikerin beerbt damit Katarina Barley, die als Abgeordnete ins Europaparlament wechselt. Lambrecht ist zurzeit Staatssekretärin im Finanzministerium und gilt als Notlösung. Bei ihrem ersten Auftritt warnt die 54-Jährige eindringlich vor den Gefahren des Rechtsextremismus, schreibt Robert Roßmann.

UN-Expertin macht saudischen Kronprinzen für Khashoggi-Mord verantwortlich. Agnès Callamard sieht "glaubhafte Hinweise" für eine mögliche persönliche Verantwortung Mohammed bin Salmans für die Ermordung des regierungskritischen Journalisten. Deshalb müsse der Kronprinz genauer untersucht und das Land sanktioniert werden - obwohl die Schuldfrage noch zu klären sei. Zu den Details

Mats Hummels kehrt zum BVB zurück. Der Weltmeister wechselt ein zweites Mal vom FC Bayern zu Borussia Dortmund. Der 30-Jährige soll dort vorbehaltlich des noch zu absolvierenden Medizinchecks einen Vertrag bis 2022 erhalten. Die Ablösesumme für Hummels beträgt nach übereinstimmenden Medienberichten bis zu 38 Millionen Euro. Hummels Karriere in Bildern

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Die Maut wird zur bitteren Lektion für die CSU. Die Partei wollte es den anderen Europäern mal so richtig zeigen. Sie hat sich derart in die Idee verstiegen, dass sie den Zeitpunkt der Umkehr verpasste. Nun ist die ganze Koalition kontaminiert. Kommentar von Michael Bauchmüller

Der letzte Beweis grenzenloser Überforderung. Was die Berliner Landesregierung in Sachen Wohnungspolitik hinlegt, ist eine panische Verzweiflungstat. Helfen würden ganz andere Maßnahmen. Kommentar von Henrike Roßbach

In München ist die Monatskarte am günstigsten. Das zeigt ein Vergleich des ADAC zwischen den Ticketpreisen von 21 deutschen Städten. Das Ergebnis überrascht - zumindest auf den ersten Blick. Von Ana Maria Michel

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Ihre Meinung zum Mietenstopp in Berlin: "Ein zeitlich befristeter Mietendeckel in Berlin und anderen überteuerten Wohngebieten ist aus sozialen Gründen notwendig und sinnvoll", meint VIMOB. Auch ghovinda bezeichnet den Mietenstopp als "richtig", fordert aber den "massiven staatlichen Neubau von Sozialwohnungen". Michael sieht die wohnpolitische Maßnahme als "Ergebnis der Politik der vergangenen knapp 20 Jahre" und als "Beweis grenzenloser Überforderung". Diskutieren Sie mit uns.