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Jörg Meuthen:"Dann nenne ich diese Gegend versifft"

"Höckes Positionen sind in vielen Teilen nicht meine", sagt AfD-Chef Jörg Meuthen über den Thüringer Landesparteivorsitzenden - der aber im Landtagswahlkampf viele Anhänger, wie hier in Erfurt, erreichte.

(Foto: Christof Stache/AFP)

Die AfD will laut ihrem Vorsitzenden bürgerliche Politik machen. Doch wie passen Wortwahl und Auftreten der eigenen Leute dazu? Der Parteichef über Formulierungen, die er "missverständlich" nennt, und darüber, wo er die Grenze zu Antisemiten und Extremisten zieht.

Zwei nackte Wände, in der Ecke ein Umzugskarton, auch für Besucher Stühle auf Rollen: Das Büro von Jörg Meuthen im Straßburger Europaparlament sieht immer noch provisorisch aus, obwohl er seit zwei Jahren Abgeordneter ist. Meuthen wirkt dort als einer von zwei Vizes der "Fraktion Identität und Demokratie". Ihr gehören neben der AfD unter anderem die italienische Lega, der französische Rassemblement National von Marine Le Pen und die FPÖ an. Das Gespräch findet während der letzten Sitzungswoche des Parlaments kurz vor Weihnachten statt.

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