BundeskanzlerMigranten sind für Merz unverzichtbar – aber nicht alle

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Auf dem Westbalkangipfel sprach Bundeskanzler Friedrich Merz an der Seite von Großbritanniens Premierminister Keir Starmer (rechts) vor allem über die Lage in Südosteuropa.
Auf dem Westbalkangipfel sprach Bundeskanzler Friedrich Merz an der Seite von Großbritanniens Premierminister Keir Starmer (rechts) vor allem über die Lage in Südosteuropa. (Foto: Chris Ratcliffe/dpa)

Friedrich Merz präzisiert in London seine Äußerungen zu „Problemen im Stadtbild“: Deutschland brauche Migranten, aber nicht jene, die sich nicht an die Regeln hielten.

Von Martin Wittmann, London

Ganz gleich, wo sie herkämen, welche Hautfarbe sie hätten und ganz gleich, ob sie schon in erster, zweiter oder vierter Generation in Deutschland lebten und arbeiteten, „wir können auf sie eben gar nicht mehr verzichten“, sagte Friedrich Merz am frühen Mittwochabend in London über Menschen mit Migrationshintergrund. Es ist der dritte Akt in einem politischen Stück, dessen Kulisse das deutsche Stadtbild ist. Man könnte ihn eine Klarstellung nennen.

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