„Stadtbild“-ÄußerungenMerz, der Belehrbare

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Nach den jüngsten Aussagen von Kanzler Merz ging sein Vizekanzler Klingbeil rhetorisch auf Distanz – aber nur ein bisschen.
Nach den jüngsten Aussagen von Kanzler Merz ging sein Vizekanzler Klingbeil rhetorisch auf Distanz – aber nur ein bisschen. (Foto: Thomas Trutschel/IMAGO)

Eine Woche lässt Bundeskanzler Friedrich Merz die Debatte um seine „Stadtbild“-Äußerungen laufen – dann erklärt er sie doch noch. Offenbar auch auf Drängen des Vizekanzlers.

Von Daniel Brössler und Vivien Timmler, Berlin

Bei der Betrachtung von Problemen hilft gelegentlich der Blick aus der Distanz. Insofern ist es interessant, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ausgerechnet von London aus noch einmal Stellung genommen hat zur von ihm entfachten Debatte um das deutsche Stadtbild. Es soll in der britischen Hauptstadt Gegenden geben, in Peckham im Südosten etwa, in denen es noch ein wenig rauer zugeht als in deutschen Bahnhofsvierteln. Nicht um eine solche Relativierung ging es Merz allerdings, als er am Mittwochabend am Rande des Westbalkan-Gipfels die Debatte erneut aufgriff, sondern um eine Präzisierung. „Ja, wir brauchen auch in Zukunft Einwanderung“, begann Merz seinen Exkurs, der erklären, aber nichts zurücknehmen sollte.

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:Dank der Sturheit des Kanzlers führt Deutschland diese fruchtlose Stadtbild-Debatte

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