Sicherheitspolitik„Schwäche lädt Aggression ein“

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Friedrich Merz, CDU-Bundesvorsitzender und Unionsfraktionsvorsitzender, spricht in der Bundesakademie für Sicherheitspolitik.
Friedrich Merz, CDU-Bundesvorsitzender und Unionsfraktionsvorsitzender, spricht in der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Carsten Koall/DPA

Wie ginge ein Kanzler Merz mit Russland um? Der CDU-Chef sagt, er wolle erheblich mehr Geld in die Verteidigung stecken – und kritisiert das Telefonat von Scholz mit Putin.

Von Paul-Anton Krüger, Berlin

Im Bundestagswahlkampf des Jahres 2021 haben Außen- und Sicherheitspolitik nur am Rande eine Rolle gespielt. Nicht anders war das in den Koalitionsverhandlungen der Ampel-Parteien, nur wenige Monate, bevor Russland in großem Stil die Ukraine überfiel. In diesem kurzen, harten Winterwahlkampf könnte das anders werden, nimmt man die politische Auseinandersetzung der vergangenen Tage als Indikator. An der Frage, ob man der Ukraine den Marschflugkörper Taurus mit mehr als 500 Kilometern Reichweite liefern sollte, scheiden sich die Geister, zumindest zwischen dem Kanzler und Kanzlerkandidaten der SPD, Olaf Scholz, und seinem Herausforderer, Friedrich Merz von der CDU.

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