Friedrich Merz ist weit in den Norden gereist, auf eine Insel hoch oben in Norwegen. Einen Weltraumbahnhof besichtigt er hier am Freitag, aber die Sorgen hat er aus Berlin mitgenommen. Ein anhaltender Iran-Krieg, sagt der Kanzler, „wirkt sich massiv auf unsere Energiekosten aus“. Mehr noch: „Er hat das Potenzial, große Migrationsbewegungen auszulösen.“ Seit zwei Wochen tobt der Krieg am Golf. Und er droht alle Pläne von Merz durcheinanderzuwirbeln.
WirtschaftsaufschwungDer Iran-Krieg durchkreuzt die Pläne des Kanzlers
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Nichts ist für Friedrich Merz so wichtig wie ein Erfolg seiner Pläne für mehr Wirtschaftswachstum. Doch statt eines „Politikwechsels“ beschäftigt ihn nun eine Energiekrise – und der zarte Aufschwung droht zu verblühen.
Von Markus Balser, Michael Bauchmüller und Henrike Roßbach, Berlin, Andenes
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