Reise zum GolfFriedrich Merz auf der Suche nach Geld, Gas und Macht

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Ankunft in Riad über einen lavendelfarbigen Teppich: Kanzler Friedrich Merz wird von Prinz Faisal bin Bandar bin Abdulaziz Al Saud, dem Gouverneur der saudischen Hauptstadt, begrüßt.
Ankunft in Riad über einen lavendelfarbigen Teppich: Kanzler Friedrich Merz wird von Prinz Faisal bin Bandar bin Abdulaziz Al Saud, dem Gouverneur der saudischen Hauptstadt, begrüßt. Kay Nietfeld/dpa

Die Zeiten, in denen sich Deutschland Skrupel genehmigte, sind vorbei. Zum ersten Mal bereist der Bundeskanzler Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Umgeben von sagenhaftem Reichtum will er Geschäfte machen.

Von Daniel Brössler, Riad, Doha

In Riad, damit fängt es schon mal an, ist der Teppich nicht rot, sondern lila. Der Kanzler schreitet, nachdem er dem Airbus der Bundeswehr mit einem Ledermäppchen in der linken Hand entstiegen ist, gewissermaßen auf Lavendel. Die Lavendelblüte jedenfalls soll das saudische Protokoll inspiriert haben, als es vor einigen Jahren die Farbe der Empfangsteppiche wechselte. Vermutlich auch, damit es edler wirkt. Kostbarer.

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