Hunger in Gaza„Die unsinnigste Luftbrücke, die es je gab“

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„Nicht die effizienteste Vorgehensweise“: Palästinenser bergen Lebensmittel, die über Gaza abgeworfen wurden und im Mittelmeer gelandet sind.
„Nicht die effizienteste Vorgehensweise“: Palästinenser bergen Lebensmittel, die über Gaza abgeworfen wurden und im Mittelmeer gelandet sind.
Abdel Kareem Hana/AP

Während Hilfsorganisationen die Abwürfe von Lebensmitteln über Gaza heftig kritisieren, verteidigt Bundeskanzler Merz die Hilfsaktionen. Jordaniens König nennt sie einen „Tropfen auf den heißen Stein“.

Von Daniel Brössler und Josef Kelnberger, Berlin, Brüssel

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Jordaniens König Abdullah II. haben den umstrittenen Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen verteidigt. „Diese Arbeit mag humanitär nur einen kleinen Beitrag leisten, aber sie ist ein wichtiges Signal“, sagte Merz am Dienstag nach einem Gespräch mit dem König in Berlin. Die „Airdrops“ seien „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, räumte Abdullah ein. Dies sei zwar „nicht die effizienteste Vorgehensweise, aber etwas, das wir machen können“. Zudem verstärke die Aktion den Druck auf Israel. Nichts ersetze den Transport mit Lastwagen, aber statt der täglich benötigten 150 Lastwagenladungen gelangten derzeit nur 60 wöchentlich in das Kriegsgebiet.

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Kommentar von Daniel Brössler
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