Es ist eine konzertierte Aktion, die den Charakter einer parteipolitischen Notbremse hat: Wenige Tage vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben die CDU-Ministerpräsidenten sich zusammengetan, um ihren schwer angeschlagenen Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz zu stützen und die Bundesregierung zu stabilisieren.
BundesregierungCDU-Ministerpräsidenten springen Merz bei
Lesezeit: 3 Min.

Friedrich Merz steht insbesondere seit dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt massiv in der Kritik.
Liesa Johannssen/REUTERSLange war es einsam um den Kanzler. Nun fordern die mächtigen Regierungschefs seiner Partei gemeinsam ein Ende der Personaldiskussionen. Auch bei der SPD versucht man, geschlossen aufzutreten.
Von Daniel Brössler, Georg Ismar und Henrike Roßbach, Berlin
