Corona:"Wir haben eine Lage, die alles übertreffen wird, was wir bisher hatten"

Lesezeit: 3 min

Coronavirus - Sachsen

Opfer der Pandemie: In Sachsen wurden am Montag die Weihnachtsmärkte wieder abgebaut, wie hier in Dresden. In der Politik wurden derweil noch weitere Maßnahmen gefordert.

(Foto: Robert Michael/dpa)

Die Noch-Kanzlerin kritisiert die bisher vereinbarten Einschränkungen, auch Intensivmediziner warnen. Gleichzeitig kocht die Diskussion um eine Impfpflicht für alle wieder hoch - die fordert nun unter anderem Bayerns Ministerpräsident Söder.

Von Oliver Klasen, Henrike Roßbach und Rainer Stadler, Berlin/München

Angela Merkel (CDU) hält die derzeitigen Anti-Corona-Maßnahmen offenbar für nicht weitreichend genug. In einer Sitzung des CDU-Bundesvorstands soll die geschäftsführende Kanzlerin gesagt haben: "Wir haben eine hochdramatische Situation. Was jetzt gilt, ist nicht ausreichend." Das berichteten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Teilnehmer. Merkel soll ferner gewarnt haben: "Wir haben eine Lage, die alles übertreffen wird, was wir bisher hatten." Auch die 2-G-Regel werde nicht mehr ausreichen. Erst am Donnerstag hat der Bundestag eine Novelle des Infektionsschutzgesetzes verabschiedet, die zwar neue Regelungen wie 3 G am Arbeitsplatz ermöglicht, flächendeckende Lockdowns künftig aber ausschließt. Merkel soll sich dafür ausgesprochen haben, dass die Bundesländer bis zum 24. November noch einschneidende Maßnahmen beschließen, die nach dem Auslaufen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite dann noch bis 15. Dezember in Kraft bleiben können.

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