Rheinland-PfalzStreit um CDU-Meldeportal zu Gewalt an Schulen

Lesezeit: 4 Min.

Lehrkräfte der Karolina-Burger-Realschule in Ludwigshafen-Mundenheim beklagten ein „Klima der Gewalt“.
Lehrkräfte der Karolina-Burger-Realschule in Ludwigshafen-Mundenheim beklagten ein „Klima der Gewalt“. (Foto: Udo Herrmann/IMAGO)

In einem Onlineportal ruft die CDU in Rheinland-Pfalz dazu auf, über Gewaltvorfälle an Schulen zu berichten. Ist das Populismus – oder kann es Lehrkräften und Schülern wirklich helfen?

Von Kathrin Wiesel-Lancé, Frankfurt

Seit Mitte November ist das Meldeportal der CDU in Rheinland-Pfalz online. Wer dort etwas eingeben will, muss zuerst auswählen, ob er Lehrkraft ist, Schülerin oder Schüler, Elternteil oder Mitglied einer Schulleitung. Dann lassen sich verschiedene „Problemlagen“ ankreuzen, unter anderem: „häufige Konflikte unter Schülerinnen und Schülern“, „Überlastung des Schulpersonals“, „eingeschränktes Sicherheitsgefühl“, „Gewaltvorfälle (körperlich/verbal)“. Man kann auch mehrere Antworten auswählen, oder Ergänzungen in ein Textfeld schreiben. Das Meldeportal sei ein Ort, um Missstände sichtbar zu machen und „gemeinsam den Weg zu einer echten Veränderung zu gehen“, heißt es im Begleittext.

Zur SZ-Startseite

Hunderte Fälle
:Keine Woche ohne Drohungen gegen Schulen

Sie kommen per Anruf, Mail oder über Social Media: Immer häufiger werden Schulen vor Anschlägen gewarnt. Die Zahl der Polizeieinsätze und Evakuierungen ist drastisch gestiegen. Was steckt dahinter?

SZ PlusVon Vinzent-Vitus Leitgeb

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: