Gesundheit:In den Apotheken werden die Pillen knapp

Lesezeit: 4 min

Medikamente

Viele bunte Pillen gibt es in den deutschen Apotheken - doch immer öfter nicht die Medikamente, die gerade gebraucht werden.

(Foto: YAY/Imago)

Ob Krebsmedikamente, Schmerzmittel oder Antidepressiva - mehr als 250 Medikamente sind in Deutschland nicht mehr lieferbar. Sogar Allerweltsarzneien fehlen vielerorts. Die Engpässe sind Folge einer gefährlichen Entwicklung.

Von Michaela Schwinn

Sie rühren ihn jetzt selbst an, den klebrigen Saft. "Nur am Geschmack müssen wir noch feilen", sagt Björn Schittenhelm, der Inhaber der Alamannen Apotheke in Holzgerlingen. Der sei schließlich nicht ganz unwichtig, sagt er. Denn der Saft ist für kranke Kinder, ein Fiebersenker mit Ibuprofen oder Paracetamol. Eigentlich ein Standardprodukt, das Schittenhelm noch vor einiger Zeit einfach aus dem Regal geholt und über die Theke gereicht hätte. Nun klafft dort, wo sonst die Schachteln standen, ein Loch. Schon seit Wochen, denn der Fiebersaft ist nicht mehr lieferbar.

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