Mecklenburg-Vorpommern:Rechte Überläufer - von der NPD zur AfD

NPD-Aktivisten bei AfD-Demo

NPD- und AfD-Anhänger bei einer Demonstration in Rostock im Oktober 2015.

(Foto: Bernd Wüstneck/dpa)

Für die NPD wird es bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern knapp. Neue Hoffnung der Rechten im Land ist die AfD. Erste Szene-Größen sind bereits übergelaufen.

Von Reiko Pinkert, Andrea Röpke und Peter Burghardt

Die Mail des Landessprechers der AfD, Matthias Manthei, im Februar war voller Optimismus. Die Mitgliederzahlen in Mecklenburg-Vorpommern seien weiter angestiegen, die finanzielle Lage sei stabil. Die Bundespartei werde 200 000 Euro für den Wahlkampf zur Verfügung stellen. Der Kontostand betrage mehr als 80 000 Euro - nicht wenig für einen so jungen Landesverband. Doch das Geld der in dem Brief angegebenen 26 Förderer reichte für den Wahlkampf offensichtlich nicht aus.

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