Mecklenburg-Vorpommern:Im braunen Brennpunkt

Erst werden die Reifen zerstochen, dann geht die Scheune in Flammen auf: Im Weiler Jamel widersteht ein Ehepaar unbeirrt den Attacken Rechtsradikaler.

Von Peter Burghardt

Mitten in Jamel hört die Straße auf, und hier fängt die Geschichte von der Nazisiedlung und ihren Widersachern an. Der Weiler liegt am Ende einer Sackgasse, die sich in Mecklenburg-Vorpommern durch Felder schlängelt, vorbei an vereinzelten Fassaden einer verblichenen DDR. Unterwegs hüpft ein Reh ins Korn, wenige Kilometer entfernt liegen die Ostseeküste und die Hansestadt Wismar. Am Ende der Zufahrt grüßt in zackiger Schrift auf einer rostroten Wand: "Dorfgemeinschaft Jamel. Frei - sozial - national."

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