Maskenaffären:"Schützt Dich und mich. Lg Jens"

Lesezeit: 6 min

232. Bundestagssitzung und Debatte Aktuell, 09.06.2021, Berlin, Jens Spahn der Bundesgesundheitsminister (Bundesministe

Gesundheitsminister Jens Spahn verfolgt im Bundestag eine Debatte über vermeintlich minderwertige Masken für benachteiligte Menschen.

(Foto: Imago)

Die CSU-Politikerin Monika Hohlmeier beklagte sich bei Jens Spahn, sein Gesundheitsministerium schulde dem Maskenlieferanten Emix 168 Millionen Euro. Spahn wollte sich nicht einmischen. Die Frage bleibt: Wurde Emix bei horrend teuren Deals bevorzugt?

Von Klaus Ott und Jörg Schmitt

Im Mai 2020 schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine SMS, die heute, eineinhalb Jahre später, noch von großer Weitsicht zeugt. Die Nachricht ging an Monika Hohlmeier, Europaabgeordnete der CSU und Tochter von Franz Josef Strauß. Hohlmeier hatte sich zuvor bei Spahn darüber beschwert, dass das Gesundheitsministerium dem Schweizer Unternehmen Emix noch 168,6 Millionen Euro für die Lieferung von Corona-Schutzkleidung schuldig sei.

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