Manuela Schwesig:Schwesig soll von Berlin nach Schwerin

Die Bundesfamilienministerin soll dem zurückgetretenen Sellering nachfolgen. In Mecklenburg-Vorpommern warten große Herausforderungen auf sie. Bilder einer rasanten politischen Karriere.

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Sellering und Schwesig

Quelle: dpa

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Erwin Sellering hat seinen Rücktritt erklärt. Hintergrund ist eine Krebserkrankung, die massive Therapie erfordert. Danach könne er sich eine Rückkehr ins Amt nicht mehr vorstellen, sagte der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern. Wer seine Nachfolge im Amt des Regierungschefs und Landesvorsitzenden antreten soll, hat Sellering gleich mit verkündet und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig empfohlen.

Kabinett Schwerin - Manuela Schwesig

Quelle: picture-alliance/ dpa

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Die beiden kennen sich gut, haben jahrelang zusammengearbeitet. Unter Sellering war Schwesig von 2008 bis 2013 Ministerin für Soziales und Gesundheit (2008 bis 2011) bzw. für Arbeit, Gleichstellung und Soziales (2011 bis 2013) in Mecklenburg-Vorpommern. Das Bild zeigt die Politikerin während ihres Amtseids bei der Ernennung zur Ministerin 2008.

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Quelle: Sophia Kembowski/dpa

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Für Schwesig bedeutet das Amt eine Rückkehr an frühere Wirkungsstätten: Zwar wurde sie 1974 im brandenburgischen Frankfurt/Oder geboren, doch seit dem Jahr 2000 ist Mecklenburg-Vorpommern ihre Wahlheimat. Nach kommunalpolitischem Engagement in Schwerin rückte sie bereits 2005 in den SPD-Landesvorstand auf. Als Sellering sie als Sozial- und Gesundheitsministerin ins Landeskabinett holte, war sie mit 34 Jahren Deutschlands jüngste Ministerin.

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Quelle: Axel Heimken/dpa

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Seit der Bundestagswahl 2013 ist Schwesig Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Merkels Kabinett. Zu ihren Kernthemen zählen der Ausbau der Kinderbetreuung, das Elterngeld plus, die Frauenförderung auch durch die umstrittene Frauenquote in Aufsichtsräten, die Gleichstellung unterschiedlicher Familienmodelle auch beim Thema Homo-Ehe sowie zuletzt ihr Vorstoß für Familienarbeitszeit und Familiengeld.

Manuela Schwesig und Ehemann Stefan

Quelle: dpa

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Ein Sonderparteitag am 1. Juli könnte Schwesig für das Amt der Regierungschefin nominieren. Vorteilhaft dürfte die Rückkehr in den hohen Norden in privater Hinsicht sein. Seit ihrer Hochzeit lebt die gelernte Diplom-Finanzwirtin mit ihrem Ehemann Stefan Schwesig in Schwerin. Dort kam 2007 auch der gemeinsame Sohn und 2016 die Tochter zur Welt.

Schloss Schwerin

Quelle: dpa

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Als Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns dürfte Schwesig vor allem mit hohen Arbeitslosenzahlen zu kämpfen haben, außerdem mit fremdenfeindlichen Übergriffen und einer AfD, die mit über 20 Prozentpunkten in den Landtag eingezogen ist.

Im Bild: das Schloss Schwerin, Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern.

© SZ.de/beah
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