bedeckt München 10°

Strafverfolgung:Die Abenteuer der "Soko Wuff"

"Wunderwauzi" auf der Wiese: die sächsische Personensuchhündin April.

(Foto: Sächsisches Ministerium des Inneren)

In Sachsen werden speziell ausgebildete Polizeihunde auf teils Monate alte menschliche Geruchsspuren angesetzt. Dass die Ergebnisse auch vor Gericht verwendet werden, halten manche für gefährlich.

Von Ulrike Nimz und Antonie Rietzschel, Leipzig

Es braucht schon etwas Glück, um Sachsens Superhunde in Aktion zu erleben. Oder ein Unglück. Kürzlich wurden Polizisten mit Bluthunden am Grünen Gewölbe in Dresden gesichtet. Im November 2019 erbeuteten Einbrecher dort königliches Geschmeide, sie trieben eine Axt ins Sicherheitsglas - und in die sächsische Seele. Einer der mutmaßlichen Juwelendiebe ist noch auf der Flucht. Wem oder was die Hunde hinterherschnüffeln sollten, 16 Monate nach der Tat, will die Staatsanwaltschaft wegen laufender Ermittlungen nicht verraten, aber zweifellos traut man Polizeihunden im Freistaat viel zu.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Kokain Polizei
Drogenskandal
Die Polizei und ihr Koks-Taxi
Virus-stricken Dutch cruise ship expected to reach Florida's coasts after stand-off over permission to dock
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Aktien Börsen Anlage
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
U.S. President Trump campaigns in Jacksonville, Florida
USA
Trumps verheerende Bilanz
Zur SZ-Startseite