Der vermeintlich starke Mann in Mali, Assimi Goïta, war all die Tage nicht mehr zu sehen. Seine Absenz schien symptomatisch zu sein für die Lage des westafrikanischen Landes, das die herrschende Militärjunta auch mit der Hilfe russischer Söldner offenbar kaum noch zusammenhalten kann. Noch am Sonntagabend erklärte ein Sprecher des Regimes, die Armee habe alles unter Kontrolle. Aber glaubte das noch jemand, nachdem der zerrüttete Sahelstaat am Wochenende die größte Offensive aufständischer Gruppen seit 2012 erlebt hat?
Schwere Kämpfe im SahelAufständische in Mali demütigen russische Kämpfer
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Dschihadisten und Separatisten greifen im großen Stil die Armee in Mali an. Im Norden muss Moskaus Schutztruppe fliehen, im Süden töten Angreifer den Verteidigungsminister. Was bedeutet das für das zerrüttete Land?
Von Arne Perras
