Barke Cissé hat es aufgegeben. In den ersten Wochen der Blockade fuhr er noch regelmäßig zu einer der wenigen geöffneten Tankstellen in Bamako und reihte sich in die kilometerlange Schlange ein, in der Hoffnung auf etwas Benzin. Doch inzwischen, erzählt der 38-Jährige am Telefon, ist er zu dem Schluss gekommen, dass es den Aufwand nicht lohnt. Zu häufig hat er umsonst gewartet, manchmal die ganze Nacht. Cissé tut jetzt das, was nach seiner Darstellung die meisten Menschen in Malis Hauptstadt tun. Er bleibt zu Hause.
WestafrikaIslamisten demütigen Malis Militärregierung
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Das Regime ist wie gelähmt, weil eine al-Qaida nahestehende Miliz Benzintransporte ins Land blockiert. Selbst die russischen Verbündeten können nicht helfen.
Von Paul Munzinger, Kapstadt
