Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt haben sich am Montagabend laut Innenministerium rund 10.700 Menschen an 59 Versammlungen mit Bezug zu den Corona-Maßnahmen beteiligt. Die größten Veranstaltungen habe es in Halle mit rund 2000 Teilnehmern sowie in Wittenberg mit rund 1400 Teilnehmern gegeben, teilte eine Ministeriumssprecherin in Magdeburg mit. Nach derzeitigem Kenntnisstand hätten sich knapp zehn Versammlungen gegen die Anti-Corona-Proteste gerichtet.
Landesweit habe die Polizei 13 Strafverfahren eingeleitet. Dabei sei es etwa um Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegangen, um Volksverhetzung und Beleidigung. Laut der Sprecherin wurden zudem mehr als 220 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz.
Nach den Zahlen des Innenministeriums gibt es einen rückläufigen Trend bei den Teilnehmerzahlen der montäglichen Demonstrationen. Von Ende Dezember bis Anfang Februar hatten sich jeweils zwischen 16.000 und 19.000 Menschen beteiligt. Mitte Februar sank die Zahl unter 15.000, in der vorigen Woche waren noch rund 8700 Teilnehmer gezählt worden.
© dpa-infocom, dpa:220301-99-337219/2
