Im Westen Siziliens auf halbem Weg zwischen der Nord- und Südküste liegt das Zehntausend-Einwohner-Städtchen Corleone. Kein spektakulärer, aber ein typisch sizilianischer Ort. Er kann sogar mit einer Geschichte aufwarten, die bis ins 7. Jahrhundert vor Christus zurückreicht. Bei den Römern hieß die Stadt Animosa Civitas, ein wichtiger Knotenpunkt bis ins Mittelalter. Heute dagegen ist Corleone zum Leidwesen aufrechter Bürger nur noch bekannt als die Mafia-Hochburg schlechthin.
MafiaLiebesgrüße aus Corleone
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Der Ort in Sizilien wird mit der Mafia gleichgesetzt – was die Einwohner gerne ändern würden. Nun grätscht ihnen der Sohn eines berüchtigten Bosses dazwischen.
Von Marc Beise, Rom
