Madonna reizt McCain Republikaner verärgert über Hitler-Vergleich

Madonna hat schon immer gewusst, wie man im Gespräch bleibt. Zu ihrem Tourauftakt sorgt sie mit einem politisch höchst unkorrekten Vergleich für Empörung bei den US-Republikanern.

Auch mit 50 Jahren lässt Madonna keine Provokation aus: Zum Auftakt ihrer "Sticky and Sweet"-Tournee in Cardiff hat die Pop-Queen wieder einmal für Wirbel gesorgt - diesmal im politischen Lager.

Grande Dame der Provokation: Madonna.

(Foto: Foto: Reuters)

In einer Videosequenz während der Show stellte der Popstar US-Präsidentschaftsbewerber John McCain mit Adolf Hitler in eine Reihe - und zog dadurch den Ärger des Wahlkampfteams des Republikaners auf sich. Der Vergleich sei "abscheulich, inakzeptabel" und habe darauf abgezielt, zu spalten, teilte McCains Sprecher Tucker Bounds nach Angaben des US-Senders Fox News mit.

Während der zweistündigen Performance waren in einer Videosequenz nicht nur Bilder von Krieg und Umweltzerstörung zu sehen, sondern auch von Hitler, dem simbabwischen Staatschef Robert Mugabe und McCain.

Den demokratischen Präsidentschaftsanwärter Barack Obama stellte eine andere Serie hingegen in eine Reihe mit Beatles-Star John Lennon, Mahatma Gandhi und Friedensnobelpreisträger Al Gore.

Das beweise deutlich, dass die Obama-Unterstützer unter den Prominenten weltweit vor keiner Verleumdung zurückschreckten, teilte McCains Sprecher weiter mit.

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