SZ Espresso Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Da wurde noch gelächelt: Merkel und Macron in Aachen Ende Januar

(Foto: REUTERS)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Der Tag kompakt

EXKLUSIV Nach Pipeline-Streit - Macron sagt Auftritt mit Merkel ab. Der französische Präsident bleibt der Münchner Sicherheitskonferenz überraschend fern. Damit entfällt auch ein gemeinsamer Auftritt mit der Bundeskanzlerin. Die Absage steht am vorläufigen Ende einer längeren Reihe von Uneinigkeiten bei wichtigen Projekten - wie bei der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2, die durch die Ostsee führt. Von Cerstin Gammelin und Leo Klimm

Kartellamt bremst Facebook. Die Wettbewerbsbehörde verbietet es dem Konzern, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen, wenn Nutzer dem nicht explizit zustimmen. Das gilt für die Dienste Whatsapp, Instagram, Facebook sowie Daten von Drittseiten. Facebook will Beschwerde gegen die Entscheidung einlegen. Von Benedikt Müller und Jannis Brühl

Corbyn fordert dauerhafte Zollunion mit der EU. Der Labour-Chef hat in einem Brief an die britische Premierministerin May fünf Bedingungen für eine Unterstützung in ihrer Brexit-Strategie gestellt. Er fordert unter anderem eine dauerhafte und umfassende Zollunion mit der EU. Einige EU-Befürworter innerhalb der Labour-Partei kritisierten Corbyns Brief. Die Einzelheiten

Paris ruft Botschafter aus Rom zurück. Die jüngsten Einmischungen Italiens seien eine "inakzeptable Provokation", teilt das französische Außenministerium mit. Ärgernis für die Regierung Macron war ein Treffen von Italiens Vize-Regierungschef Di Maio mit dem Anführer der "Gelbwesten", die seit Wochen gegen die französische Regierung protestieren. Mehr Informationen

Thomas Cook will Airlines verkaufen. Der Reisekonzern plant, seine profitablen Fluggesellschaften zu veräußern. Zu diesen gehört auch die deutsche Condor. Die Lufthansa ist Branchenkreisen zufolge am Langstreckengeschäft der Airline interessiert, schreibt Jens Flottau.

Bestsellerautorin Rosamunde Pilcher ist tot. Die britische Erfolgsautorin wurde 94 Jahre alt. Pilcher begann bereits im Alter von fünfzehn Jahren mit dem Schreiben. Ihre Familiensagas "Die Muschelsucher" (1987) und "September" (1990) erreichten Spitzenplätze auf den Bestsellerlisten und gigantische Auflagen. Zur Meldung

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Das freie Netz stirbt vor unseren Augen. Auf Gab tummeln sich Rassisten und Antisemiten. Jetzt steht die Plattform vor dem Aus - das ist gut, aber das Wie macht nachdenklich. Von Simon Hurtz

Eine menschenverachtende Blockade. Venezuelas Machthaber blockiert Hilfslieferungen an sein darbendes Volk und verfolgt damit eine perfide Strategie, die seine Macht sichern soll. Die einzige Hoffnung liegt im Dialog. Kommentar von Benedikt Peters

Während des Spiels verkauft. Ein Teamkollege von Dirk Nowitzki erfährt auf dem Spielfeld der Dallas Mavericks, dass er den Basketball-Verein verlassen muss - in der NBA herrscht Empörung. Von Jonas Beckenkamp

SZ-Leser diskutieren

Venezuela: Wie lässt sich das Leid der Bevölkerung lindern? "Die Armee muss sich bewegen", schreibt nicolebeatrice. "Dass die korrupten Generäle, die mit Maduro besser fahren, keine Lust auf Demokratie und Rechtsstaat haben, ist nachvollziehbar. Aber warum die einfachen Soldaten, die selbst zu den kleinen Leuten gehören, Maduro noch folgen, ist unverständlich" KarlChris schlägt tägliche Volksdemonstrationen vor. Droschkenkutsche schreibt: "Jedem Diktator müsste bewusst sein, dass er später vom eigenen Volk oder von einem internationalen Strafgericht zur Rechenschaft gezogen wird." Diskutieren Sie mit uns.