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Liveticker zum Nachlesen:Auswärtiges Amt warnt vor Reisen nach Kairo

Auf den Straßen geht der Kampf um Kairo weiter, das Militär stellt sich zwischen die Fronten, es gab 13 Tote und mehr als 1000 Verletzte, auch ausländische Journalisten werden angegriffen. Und wie reagiert Hosni Mubarak? Der Präsident erklärt in einem Interview, er könne nicht zurücktreten - weil sein Land sonst im Chaos versinke. Das Auswärtige Amt verschärft unterdessen seine Sicherheitshinweise für Ägypten noch einmal.

Der Aufruhr in Ägypten geht weiter: Nach einer blutigen Nacht versammelten sich auch am Donnerstag auf dem Tahrir-Platz in Kairo wieder die Gegner von Hosni Mubarak. Während das Militär versuchte, gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Befürwortern der Regierung zu verhindern, entschuldigte sich Ministerpräsident Ahmed Schafik für die Vorfälle der Nacht und verspricht eine Untersuchung.

Military personnel try to calm pro-Mubarak supporters shouting at opposition demonstrators in Tahrir Square in Cairo

Blick durch einen verkohlten Kleinbus hindurch auf demonstrierende Mubarak-Befürworter in Kairo: Das Militär verhinderte größere Zusammenstöße, dennoch stiegt die Zahl der Opfer.

(Foto: REUTERS)

Eine blutige Nacht

Vizepräsident Suleiman zeigte sich zu Gesprächen mit der Opposition bereit - doch die stellt Bedingungen. Auch Präsident Mubarak meldete sich zu Wort. Derweil gehen auch im Jemen Tausende Menschen auf die Straße. Lesen Sie hier, wie sich die Situation am Donnerstag entwickelte. Der Liveticker von sueddeutsche.de wird morgen fortgesetzt.

Proteste in Kairo: Am Donnerstagmorgen versammelten sich auf dem Tahrir-Platz erneut Mubarak-Gegner und -Anhänger.

(Foto: AFP)