Es ist eine kuriose Mischung aus Routine und Einzigartigkeit, die an diesem Mittwoch in der Stadthalle von Oslo zu beobachten ist. Wie in jedem Dezember kommen Prominente aus aller Welt in der prunkvollen Halle zusammen, um der Verleihung des Friedensnobelpreises beizuwohnen. Wie immer sitzen auf der linken Seite die von der Preisträgerin geladenen Gäste, und wie immer schmücken umfangreiche Blumenarrangements die Halle, wie in der Fernsehübertragung stolz berichtet wird. Doch das Schicksal der Preisträgerin, das ist zu diesem Zeitpunkt weitgehend unbekannt.
FriedensnobelpreisMachado kommt doch nach Oslo
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Die Friedensnobelpreisträgerin kann nicht bei der Verleihung sein, heißt es zunächst – wegen der Drohungen der autoritären Führung in ihrer Heimat Venezuela. Dann ist sie plötzlich unterwegs.
Von Jan Heidtmann und Benedikt Peters

Venezuela:Widerstandskämpferin mit Faible für Trump
Die Oppositionspolitikerin María Corina Machado soll diese Woche in Oslo den Friedensnobelpreis erhalten, weil sie Proteste gegen Diktator Maduros Wahlfälschung organisierte. Ob das Regime sie zur Preisverleihung reisen lässt?
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