Dänemark:Lynetteholm, Insel des Anstoßes

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Dänemark: Das Gebiet, in dem Lynetteholm am Öresund bis 2070 vor der dänischen Hauptstadt entstehen soll.

Das Gebiet, in dem Lynetteholm am Öresund bis 2070 vor der dänischen Hauptstadt entstehen soll.

(Foto: Copyright: COWI/Arkitema/Tredj)

Kopenhagen bekommt ein menschengemachtes Eiland. Es soll Schutz und Heimat zugleich bieten. Doch welche Auswirkungen hat das auf die labile Ostsee - und die Nachbarländer? Über ein umstrittenes Jahrhundertprojekt.

Von Kai Strittmatter, Kopenhagen

Lynetteholm. Als der damalige Premierminister Lars Løkke Rasmussen im Oktober 2018 im Spiegelsaal von Schloss Christiansborg den Dänen seinen kühnen Plan vorstellte, da sprach er den Namen fast andächtig aus. Lynetteholm: eine neue Insel, menschengemacht. Aus dem Meer gehoben dank der Tatkraft dänischer Politiker. Den Bürgern Kopenhagens Schutz und bald Heimat zugleich. Ein Bollwerk gegen die Sturmfluten der Zukunft, Wohnungen und Arbeitsplätze für 35 000 Bürger, bei Bau-Ende, im Jahr 2070 dann, auch U-Bahn-Anschluss.

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