Protest in Lützerath:"Greta Thunberg hat nicht nach rechts und nicht nach links geschaut"

Protest in Lützerath: Sie habe die Proteste "nur als Kulisse" genutzt, sagt Dirk Weinspach über Greta Thunbergs Auftritt in Lützerath.

Sie habe die Proteste "nur als Kulisse" genutzt, sagt Dirk Weinspach über Greta Thunbergs Auftritt in Lützerath.

(Foto: Federico Gambarini/DPA)

Vor einem Jahr räumt die Polizei den Braunkohleort Lützerath, bei einer Demo eskaliert die Gewalt. Den Einsatz leitet Dirk Weinspach, damals Polizeipräsident. Was sagt der Grüne heute über die Strategien der Klimabewegung?

Interview von Christoph Koopmann und Christian Wernicke, Aachen

Am Ende sind es doch wieder üble Bilder, die durch die Republik geistern: Demonstranten, die Polizisten attackieren. Beamte, die mit Schlagstöcken und Pfefferspray in die Menge stürmen. Die Großdemonstration am 14. Januar 2023 eskaliert, obwohl die Räumung des Örtchens Lützerath da schon drei Tage lang weitgehend ohne Zwischenfälle läuft. Dirk Weinspach hat den Einsatz als Aachener Polizeichef koordiniert - ausgerechnet er, ein Grüner, der sich selbst als Klimaschützer versteht - aber im Namen des Rechts gegen Umwelt-Demonstranten vorging. Inzwischen ist der 64-Jährige im Ruhestand. Was lässt sich aus Lützerath lernen für den Umgang mit Klimaprotesten?

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