Ludwig Erhard in Bildern:Der Vater des Wirtschaftswunders

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Ludwig Erhard mit seinem Markenzeichen, der Zigarre. Der Franke kam 1897 in Fürth als Sohn eines Textilwarenhändlers zur Welt.

Gleich nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Wirtschaftswissenschaftler politisch aktiv: Von 1945 bis 1946 war Erhard bayerischer Minister für Handel und Gewerbe - unter dem SPD-Ministerpräsidenten Wilhelm Hoegner.

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Eine Aufnahme von 1946. Ein Jahr später leitete Erhard die Expertenkommission Sonderstelle Geld und Kredit bei der Verwaltung der Finanzen der britisch-amerikanischen Bizone. Ihm oblag die Vorbereitung der Währungsreform.

1948 wurde Erhard auf Vorschlag der FDP zum Direktor der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes gewählt - und war damit verantwortlich für die Wirtschaftspolitik in den westlichen Besatzungszonen.

Bis 1949 galt Erhard als Liberaler, danach trat er für die CDU auf - und wurde erster Bundeswirtschaftsminister.

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Bundeskanzler Konrad Adenauer (li.) und Ludwig Erhard (re.) beim Neujahresempfang des Bundespräsidenten Theodor Heuss im Jahre 1958. Nach dem überwältigenden Wahlsieg der Union 1957 wurde Erhard Vize-Kanzler.

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Ein Satz, der für Erhard und das deutsche Wirtschaftswunder stand: "Wohlstand für alle". Erhard mit seinem gleichnamigen Buch.

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Adenauer (li.), Erhard (re.) und Kabinettskollegen. Der Bundeskanzler wollte seinen populären Wirtschaftsminister nicht als Nachfolger haben.

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Doch genauso kam es: 1963 Jahr löste Erhard den "Alten aus Rhöndorf" als Kanzler ab. Die Aufnahme entstand im selben Jahr.

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Erhard, der Kanzler, hier im Jahr 1964. Der Franke regierte als bislang einziger Bayer drei Jahre die Bundesrepublik.

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1966 folgte Erhard Altbundeskanzler Adenauer im Amt des CDU-Vorsitzenden nach. Diese Aufnahme zeigt die beiden während des Bonner Parteitages.

Danach folgte die erste Wachstumsschwäche der jungen Republik - und Erhard gab auf. Kurt Georg Kiesinger zog ins Palais Schaumburg ein - und löste ihn ein Jahr später auch als CDU-Chef ab.

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Ludwig Erhard im Jahre 1971, sechs Jahre vor seinem Tod. Vermutlich war er nie Mitglied der CDU - und wäre damit der erste parteilose Kanzler der Bundesrepublik gewesen.

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