Es hätte ein bitterer Herbst werden können für Lori Chavez-DeRemer. Die Republikanerin verlor am 5. November nach einem harten Wahlkampf ihren Sitz im Repräsentantenhaus. Nach nur zwei Jahren im Amt, auf das die frühere Bürgermeisterin einer Kleinstadt in Oregon so lange hingearbeitet hatte. Und das in einem Moment, der für sie günstig erschien, weil am Wahltag eine rote Welle durch das Land schwappte. Ihren Sitz hatte sie als erste Latina aus Oregon für die Republikaner gewonnen. Der Bezirk von Chavez-DeRemer war nun aber einer der wenigen, die sich nach links wandten.
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Überraschend nimmt er eine arbeitnehmernahe Republikanerin in seine künftige Regierung auf. Nun kommt es darauf an, wie viel Einfluss er Lori Chavez-DeRemer zugestehen wird.
Von Fabian Fellmann
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