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London: Wikileaks:Julian Assange soll gegen Kaution freikommen

Ein Londoner Gericht will den verhafteten Wikileaks-Gründer Julian Assange gegen Kaution freilassen. Aber die schwedischen Ermittler können die Entscheidung noch anfechten.

Der in Großbritannien verhaftete Wikileaks-Gründer Julian Assange soll gegen Kaution freikommen. Das hat am Dienstag ein Gericht in London entschieden.

Allerdings können die schwedischen Ermittler noch Einspruch einlegen. Laut dem britischen Guardian haben sie die Möglichkeit, die Londoner Entscheidung innerhalb von zwei Stunden anzufechten.

Assanges Anwalt hatte zuvor erklärt, sein Mandant sei bereit, eine elektronische Fußfessel zu tragen und sich an einer der Polizei bekannten Adresse aufzuhalten.

Assange soll in Schweden wegen mutmaßlicher Vergewaltigung befragt werden. Er soll zwei Frauen zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Das schwedische Sexualstrafrecht unterscheidet sich von dem anderer Länder. Assange hat die Vorwürfe zurückgewiesen und von einer Intrige gesprochen.

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