Eigentlich war Luca Piwodda der geborene SPD-Genosse: „Ich komme aus einer SPD-Familie durch und durch“, erzählt der 26-Jährige. Sein Opa war ehrenamtlicher SPD-Bürgermeister, sein Vater Büroleiter des sozialdemokratischen Landrats. Dass Luca als Jugendlicher mit zu Parteiveranstaltungen geht, war selbstverständlich. Zwei Jahre war er dann in der SPD, traf in seinem kleinen Kreisverband aber keine jungen Genossen und fand keine Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen. „Ich waberte orientierungslos herum“, sagt Piwodda.
Junge Lokalpolitik„Der kommunale Aufbruch klappt total, weil alle mit anpacken“
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Luca Piwodda im August 2024 in der ARD-Talkshow „Hart, aber fair“. Zwei Monate zuvor war er zum Bürgermeister der Stadt Gartz (Oder) gewählt worden.
Christoph Hardt/IMAGOLuca Piwodda ist 26 und Bürgermeister in Brandenburg. Früher war er bei der SPD und stellte fest: Die großen Parteien sind nicht mehr reformfähig. Da gründete er eine neue Partei.
Von Michael Burkner, München
