Newsblog zum Nahost-KriegÖlpreise ziehen nach neuen US-Angriffen in Iran weiter an

Symbolbild einer Tankstelle.
Symbolbild einer Tankstelle.
Friedrich Bungert

Der Preis für Rohöl der US-Sorte WTI kletterte erstmals seit Ende Juli auf über 90 Dollar. Washington ruft seine Bürger im Nahen Osten zu erhöhter Vorsicht auf.

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Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates
US-Militär: Nehmen niemals Zivilisten ins Visier
USA greifen Ziele in Iran an
USA: Haben mit Angriffen auf Korps der Revolutionsgarden begonnen – Banken im Visier von Sanktionen
Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen
Iran greift US-Stützpunkte an

Ölpreise ziehen nach neuen US-Angriffen in Iran weiter an 

Die Ölpreise legen angesichts einer Zuspitzung der Lage im Nahen Osten deutlich zu. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde bei 94,38 US-Dollar gehandelt. Das ist ein Plus von mehr als vier Prozent im Vergleich zu Montag.

Der Preis für Rohöl der US-Sorte WTI kletterte erstmals seit Ende Juli wieder auf über 90 Dollar. Auch hier betrug der Aufschlag zuletzt gut vier Prozent. Für den aktuellen Schub beim Ölpreis sorgte die Nachricht, dass das US-Militär nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen Iran gestartet hat. Diese seien eine Reaktion auf die jüngsten Angriffsversuche der iranischen Revolutionsgarden gegen die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus und gegen in der Region stationierte US-Soldaten, hieß es von dem für die Region zuständigen US-Militärkommando. 

Druck auf Iran: USA sanktionieren türkische Bank

Die USA verhängen im Rahmen des angekündigten verstärkten wirtschaftlichen Drucks auf Iran Sanktionen gegen eine türkische Bank. Die Golden Global Bank sowie Tochterunternehmen mit Sitz in Istanbul hätten Transaktionen im Wert von mehreren Millionen US-Dollar für die iranischen Revolutionsgarden ermöglicht, hieß es in einer Mitteilung des Finanzministeriums in Washington. Zudem hätten sie den internationalen Zahlungsverkehr der iranischen Führung unterstützt.

Durch die Sanktionen werden sämtliche Vermögenswerte der genannten Personen und Unternehmen in den USA gesperrt und Geschäfte mit ihnen untersagt. Finanzinstitute müssten „auf die harte Tour“ lernen, dass es die USA mit ihrer wirtschaftlichen Isolation Irans ernst meinten, sagte US-Finanzminister Scott Bessent laut der Mitteilung. 
Luzia Geier
Luzia Geier

Vance: Konflikt mit Iran ist kein Krieg

US-Vizepräsident J. D. Vance wertet die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran nicht als Krieg. „Ich würde es nicht als Krieg bezeichnen“, sagt Vance im Weißen Haus. Derzeit gebe es keine aktiven Gefechte, auch wenn der Konflikt an einigen Orten wieder aufgeflammt sei. Die USA hätten ihre großen Kampfeinsätze beendet.

Israel meldet Eroberung einer unterirdischen Hisbollah-Basis in Südlibanon

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die Kontrolle über unterirdische Stellungen der libanesischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon übernommen. Im Gebiet des strategisch wichtigen Hügels namens Ali al-Taher hätten die Soldaten „operative Kontrolle“, sowohl oberirdisch als auch unterirdisch, teilte die Armee mit. Sie hätten das Gebiet „von Terroristen befreit“. Einige seien getötet worden und andere geflohen. Die Hisbollah äußerte sich zunächst nicht. Nach israelischen Medienberichten hatten sich dort wochenlang Hisbollah-Kämpfer verschanzt. 

Nach Darstellung der israelischen Armee umfassen die unterirdischen Anlagen Kommandozentralen, Waffenlager, Räume für Generatoren, Schlaf- und Aufenthaltsräume, Duschen sowie eine Küche. „Damit konnten die Terroristen Kampfhandlungen organisieren und über längere Zeit unter der Erde bleiben“, hieß es weiter. Das Netzwerk sei über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg aufgebaut und von der iranischen Führung finanziert und geplant worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. 
Anna Schimpp

Bürgerkrieg in Jemen spitzt sich weiter zu

In der Provinz Taiz in Jemen ist es erneut zu schweren Gefechten zwischen der Huthi-Miliz und den Truppen der international anerkannten Regierung gekommen. Die mit dem Regime in Teheran verbündete Huthi-Miliz soll mehr als ein Dutzend Raketen auf Ziele der Regierungstruppen an der Küste zum Roten Meer geschossen haben, hieß es aus Militärkreisen. Die Armee schoss dem staatlichen Fernsehsender Saba TV zufolge mehrere Drohnen ab. Der Sender berichtete von „heftigen Kämpfen“ an mehreren Fronten im Westen von Taiz. Mehrere Regierungssoldaten wurden örtlichen Berichten zufolge getötet. 

Der Iran-Krieg entflammte den Krieg in Jemen, der schon eingefroren schien, erneut. Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz kämpft seit mehr als zehn Jahren gegen die Regierung Jemens, die von Saudi-Arabien unterstützt wird. Seit 2022 herrschte eine inoffizielle Waffenruhe und der Krieg schien wie eingefroren, es gab keine größeren Gefechte, aber auch keine Aussicht auf ein Kriegsende: „Kein Krieg, kein Frieden“, fasste die britische Jemen-Expertin Helen Lackner zusammen. 

Katz droht bei Angriff Iran in „Steinzeit zurückzuversetzen“

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat Iran im Fall eines Angriffs mit einer massiven Reaktion gedroht. „Wir würden die gesamte nationale militärische und zivile Infrastruktur in Iran treffen – auch die Energieinfrastruktur – und Iran tief in die Steinzeit und das Zeitalter der Finsternis zurückversetzen“, sagte Katz laut Angaben seines Büros. „Ein iranischer Angriff auf Israel würde uns von jeglichen bestehenden Beschränkungen befreien.“

Weiter erklärte er: „Wir beobachten Anzeichen dafür, dass der enorme wirtschaftliche Druck, unter dem Iran steht, sowie die Angst vor einem Aufstand und dem Zusammenbruch des Regimes das Land zu verzweifelten Maßnahmen treiben könnten.“

Am Mittwoch hatte Katz laut einem Medienbericht bereits gesagt, dass sich Israel auf die Möglichkeit eines iranischen Angriffs während der anstehenden jüdischen Feiertage vorbereite. Teheran „greift gerne an Feiertagen an“, zitierte die Nachrichtenseite ynet den israelischen Verteidigungsminister. Ab dem Abend des 11. September wird das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana gefeiert. Am Abend des 20. September beginnt Jom Kippur, der höchste jüdische Feiertag. Im April hatte es während des jüdischen Pessach-Festes im Zuge des Iran-Kriegs in Israel Angriffe aus Teheran gegeben. 
Israels Verteidigungsminister Israel Katz (links) bei einem Truppenbesuch in Südlibanon (Archivbild).
Israels Verteidigungsminister Israel Katz (links) bei einem Truppenbesuch in Südlibanon (Archivbild). Ariel Hermoni/Verteidigungsministerium/dpa

Trump: Haben Irans neue Ausrüstung zerstört

Die erneute US-Militäroffensive gegen Iran wird nach den Worten von Präsident Donald Trump nicht "zu lange" andauern. Iran versuche, eine Rakete zum Abwurf von Minen zu bauen, sagt Trump vor Journalisten im Oval Office. Die USA hätten diese jedoch zerstört. Zudem habe Iran an der Instandsetzung seiner Radar- und Raketensysteme gearbeitet, die ebenfalls Ziel der US-Angriffe gewesen seien. "Wir haben das gesamte neue Gerät ausgeschaltet, das sie entlang der Straße von Hormus in Stellung zu bringen versuchten", sagt der Präsident. Es sei ein sehr schwerer Angriff gewesen, und die USA seien jederzeit zu einem weiteren bereit. 

"Trump-Straße“ statt Hormus-Straße? US-Präsident provoziert mit möglicher Umbenennung

US-Präsident Donald Trump hat auf der Plattform Truth Social eine Umbenennung der Straße von Hormus nach sich selbst ins Spiel gebracht. „Jetzt, da wir sie unter US-amerikanischer Kontrolle haben, sollten wir den Namen Hormus-Straße in TRUMP-STRASSE ändern???“, fragte er provozierend. „Genau wie Amerika selbst wäre sie dann „heißer“ als je zuvor!“, fügte Trump hinzu. 
Trump hat wiederholt die Umbenennung geografischer Orte angekündigt oder verfügt – zuletzt den US-kanadischen Grenzsee Lake Ontario in „Lake America“. Kanada lehnt die Umbenennung ab.

Im Fall der Straße von Hormus blieb unklar, wie sich Trump eine Umbenennung der Meerenge vorstellt. Iran hat Hoheitsgewässer an ihrer Nordseite, der Oman an ihrer Südseite. An ihrer schmalsten Stelle misst die Straße nur etwa 39 Kilometer. Da Iran und der Oman jeweils eine Zwölf-Seemeilen-Zone (etwa 22,2 Kilometer) beanspruchen, überschneiden sich die Hoheitsgewässer beider Anrainer. Internationale Gewässer existieren in diesem Bereich nicht. Dennoch konnten Handelsschiffe die Meerenge vor Beginn des Kriegs ungehindert passieren. Die Straße von Hormus ist für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger zentral.

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US-Militär: Nehmen niemals Zivilisten ins Visier

Das US-Militär hat Berichte über einen tödlichen Raketeneinschlag auf eine Hochzeitsfeier in Iran weder bestätigt noch dementiert. Man sei sich der Berichte bewusst, die von iranischen Staatsmedien stammten, teilte der Sprecher des zuständigen US-Regionalkommandos Centcom, Tim Hawkins, auf Anfrage mit. „Das US-Militär nimmt niemals Zivilisten ins Visier“, betonte er und stellte das als Unterschied zum Vorgehen der iranischen Revolutionsgarde dar.

US-Streitkräfte hatten vergangene Nacht Ziele in Iran angegriffen. Iranischen Medien zufolge wurden bei den Luftangriffen mindestens 18 Menschen getötet. Für besonders viel Aufmerksamkeit sorgte, dass demnach bei Sirik nahe der iranischen Küste ein Gebäude einer Hochzeitsfeier getroffen wurde. Dabei seien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen ein kleines Kind. Andere Medienberichte sprachen von fünf Todesopfern. Das Außenministerium in Teheran warf den USA Kriegsverbrechen vor.

USA: Deutlich mehr Öl durch Straße von Hormus

Nach Angaben von US-Energieminister Chris Wright ist zuletzt deutlich mehr Öl durch die blockierte Straße von Hormus verschifft worden als in den Monaten zuvor. Am Montag hätten Tanker mehr als 17 Millionen Barrel Öl transportiert, sagte er in einem Interview des US-Senders CNBC. Dies sei seit Beginn des Iran-Krieges ein Rekord. 

Die genannte Summe an angeblich transportiertem Öl überrascht: Experten der Internationalen Energie-Agentur (IEA) schätzten im Juni dieses Jahres die Menge an verschifftem Öl in den Monaten März bis Mai auf durchschnittlich 2,7 Millionen Barrel am Tag. Vor dem Kriegsausbruch Ende Februar lag die Menge dagegen bei rund 20 Millionen Barrel. Ähnliche Zahlen finden sich bei der US-Energieinformationsbehörde EIA, die im ersten Halbjahr 2025 täglich noch knapp 21 Millionen Barrel durch die Meerenge verzeichnete.

USA greifen Ziele in Iran an

Die USA attackierten nach eigenen Angaben in der Nacht Militäreinrichtungen der iranischen Streitkräfte. Die US-Streitkräfte griffen Ziele der iranischen Revolutionsgarde an, darunter Luftabwehrstellungen, Radarsysteme sowie Geräte zum Verlegen von Seeminen, wie das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom auf der Plattform X mitteilte. Die Angriffe seien eine Folge der versuchten iranischen Angriffe auf Handelsschiffe und US-Ziele in der Region. Die mehr als 50 000 US-Streitkräfte in der Region des Persischen Golfs seien weiterhin bereit, Angriffe durchzuführen, hieß es.

Infolgedessen reagierte Iran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Ziele im Irak, Jordanien, Kuwait und Bahrain. Der Konflikt spielt sich dabei vor allem an der Straße von Hormus und den iranischen Südprovinzen ab. Bei den Luftangriffen wurden iranischen Medien zufolge mindestens 19 Menschen getötet. Auf der Insel Lawan kamen demnach drei Mitglieder einer paramilitärischen Einheit ums Leben, in der Provinz Kermanschah sieben Soldaten der Luftstreitkräfte der Revolutionsgarde. Bei Sirik nahe der iranischen Küste sei ein Gebäude einer Hochzeitsfeier getroffen worden. Dabei kamen vier Menschen ums Leben, unter ihnen ein kleines Kind. In der Industrieprovinz Chusestan meldeten Behördenvertreter sieben Tote. Der Leiter der iranischen Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand, verurteilte den Angriff auf die Hochzeitsfeier. In einem Brief an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag forderte er eine Untersuchung, wie die Hilfsorganisation mitteilte. Inzwischen bezeichnet Irans Außenministerium den Angriff auf die Hochzeitsgesellschaft als Kriegsverbrechen.

Iran: Zwei Öltanker in Straße von Hormus auf Minen aufgelaufen

Zwei Öltanker sind nach iranischen Angaben bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus auf Seeminen aufgelaufen. Die Schiffe seien manövrierunfähig, teilten die iranischen Revolutionsgarden in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung mit. Die Tanker hätten unter dem Kommando von US-Einsatzkräften eine „illegale Route“ in der strategisch wichtigen Wasserstraße befahren. Die Marine der Revolutionsgarden habe zuvor vor den Gefahren einer Durchquerung der verminten Passage gewarnt. US-Präsident Donald Trump hatte erst vor einer Woche erklärt, alle Minen in den internationalen Gewässern von Hormus seien geräumt oder gesprengt worden.

Zudem sind bei einem Zwischenfall auf einem Schiff der saudi-arabischen Staatsreederei Bahri nach Angaben des Unternehmens zwei philippinische Seeleute ums Leben gekommen. Der Vorfall auf dem Schiff Sidr habe sich bereits am Montag ereignet, erklärte Bahri. Einzelheiten nannte die Reederei zunächst nicht. Am Montag hatte aber die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO gemeldet, dass ein Tanker bei der Ausfahrt aus der Straße von Hormus von drei unbekannten Projektilen getroffen worden sei. Bahri erklärte weiter, die Reederei stehe in ständigem Kontakt mit der Sidr und stimme sich eng mit den zuständigen Behörden sowie Vertretern der Schifffahrtsbranche ab. 

Hisbollah und Israel greifen sich gegenseitig in Libanon an 

Israels Armee greift eigenen Angaben zufolge weiterhin Ziele der Hisbollah im Nachbarland Libanon an. Die von Iran unterstützte Miliz habe in der Nacht zwei mit Sprengstoff beladene Drohnen gegen israelische Soldaten in der Gegend eines strategisch wichtigen Hügels namens Ali al-Taher im Südlibanon eingesetzt, teilte das israelische Militär am Morgen mit. Als Reaktion darauf seien Einrichtungen der Hisbollah, in denen sie Angriffe auf israelische Zivilisten und israelische Soldaten plane, in der Gegend der nahegelegenen Stadt Nabatija ins Visier genommen worden.

Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA bestätigte mehrere Angriffe Israels in der Nacht im Südlibanon. Bei Angriffen auf den Ort Arab Salim seien Gräber auf einem Friedhof beschädigt worden. Weiterhin habe es im Morgengrauen heftige Angriffe gegeben. Bei den nächtlichen Angriffen in der Gegend um Nabatija und Ali al-Taher seien erneut auch Wohnhäuser zerstört worden. Zu Opfern gab es zunächst keine Angaben. Die Hisbollah äußerte sich zunächst nicht.

Die Anhöhen von Ali al-Taher sind ein umkämpftes Gebiet im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah. Unter dem Hügel soll sich auch ein unterirdisches Tunnelsystem der Hisbollah befinden. Trotz einer eigentlich geltenden Waffenruhe werfen sich Israel und die Hisbollah immer wieder Verstöße gegen die Vereinbarung vor. Israels Armee ist weiterhin in Südlibanon stationiert und führt nahezu täglich Angriffe aus. 

Jordanien: Mehrere ballistische Raketen aus Iran abgefangen – auch Kuwait unter Beschuss

Jordanien hat eigenen Angaben zufolge zehn ballistische Raketen aus Iran erfolgreich abgefangen. Sie seien zerstört worden. Drei weitere seien in entlegene Gebiete gestürzt, teilte die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra mit. Es habe keine Verletzten gegeben. 

Auch der Golfstaat Kuwait ist erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Wie das Militär des mit den USA verbündeten Landes in der Nacht mitteilte, wehrte die Luftabwehr „Angriffe feindlicher Drohnen“ aus Iran ab. Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen. 

USA raten Staatsbürgern in Nahost zur Vorsicht 

Die USA rufen ihre Staatsbürgerinnen und -bürger im Nahen Osten angesichts der verschärften Spannungen dort zur Vorsicht auf. US-Botschaften in der Region veröffentlichten auf ihren Websites Sicherheitswarnungen, in denen sie auf eine weiterhin komplexe Sicherheitslage verwiesen. Es bestehe die Gefahr einer „unvorhergesehenen Eskalation“, hieß es. US-Bürgerinnen und Bürger, die sich derzeit im Nahen Osten aufhielten, sollten erhöhte Wachsamkeit walten lassen und sich auf mögliche Flugausfälle, Luftraumsperrungen und Reisebeeinträchtigungen einstellen. 
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