Dieser Liveblog ist archiviert und wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in Nahost.
Wichtige Updates
Iran dementiert Freilassung von US-Gefangenem
30 Tote bei US-Angriffen in Iran
Trump droht Iran mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken
US-Seeblockade gegen iranische Häfen gestartet
Bericht: Trump fordert von Netanjahu Truppenabzug aus Syrien und Libanon
US-Militär greift Tanker mit Ziel iranischer Hafen an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker angegriffen, der einen iranischen Hafen im Persischen Golf ansteuern wollte. Der unbeladene Öltanker habe verschiedene Warnungen ignoriert und versucht, gegen die US-Blockade von iranischen Häfen zu verstoßen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Das Handelsschiff war demnach in internationalen Gewässern in Richtung der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Charg unterwegs.
Man habe den Schornstein des unter der Flagge Curaçaos fahrenden Schiffes mit Raketen beschossen und es manövrierunfähig gemacht, teilte das US-Militär mit. Das US-Militär ist seit Dienstag wieder dazu übergegangen, Schiffe, die iranische Häfen oder Küstengebiete ansteuern oder von dort wegfahren, festzusetzen.
Zuvor hatte das US-Militär allein am Mittwoch zwei Angriffswellen gegen Iran gestartet, die jüngste begann um 15 US-Ostküstenzeit (21 Uhr deutscher Zeit), wie das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mitteilte. Mit den Angriffen solle die Fähigkeit Irans eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu bedrohen. Konkretere Angaben zum Ziel der Angriffe machten die Streitkräfte zunächst nicht. Die regierungsnahe iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete von drei Explosionen in der Hafenstadt Tschabahar. Angriffe soll es demnach auch in Rask im äußersten Südosten des Landes sowie in der Umgebung von Bandar Abbas am Persischen Golf und in Ahwas im Südwesten gegeben haben.
Kurz nach Beginn der neuen Angriffswelle der USA auf Ziele in Iran waren in den mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain wieder Sirenen und Explosionsgeräusche zu hören. Die Flugabwehr sei wegen Drohnenattacken aktiviert worden, teilte die Armee des Emirats Kuwait auf der Plattform X mit. In Bahrain wurde die Bevölkerung aufgerufen, Ruhe zu bewahren und sich in Sicherheit zu bringen.
Derweil drohte US-Präsident Donald Trump erneut mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur, ehe er wenig später versöhnliche Töne anschlug. Iran habe einer Ende 2024 in Haft genommenen US-Bürgerin erlaubt, das Land zu verlassen, teilte Trump auf Truth Social mit: „Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen diese Geste des guten Willens seitens Irans zu schätzen!" Details zu der Frau nannte Trump nicht, er schrieb bloß, dass sie sich außer Landes befinde und in Sicherheit sei.
Man habe den Schornstein des unter der Flagge Curaçaos fahrenden Schiffes mit Raketen beschossen und es manövrierunfähig gemacht, teilte das US-Militär mit. Das US-Militär ist seit Dienstag wieder dazu übergegangen, Schiffe, die iranische Häfen oder Küstengebiete ansteuern oder von dort wegfahren, festzusetzen.
Zuvor hatte das US-Militär allein am Mittwoch zwei Angriffswellen gegen Iran gestartet, die jüngste begann um 15 US-Ostküstenzeit (21 Uhr deutscher Zeit), wie das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mitteilte. Mit den Angriffen solle die Fähigkeit Irans eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu bedrohen. Konkretere Angaben zum Ziel der Angriffe machten die Streitkräfte zunächst nicht. Die regierungsnahe iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete von drei Explosionen in der Hafenstadt Tschabahar. Angriffe soll es demnach auch in Rask im äußersten Südosten des Landes sowie in der Umgebung von Bandar Abbas am Persischen Golf und in Ahwas im Südwesten gegeben haben.
Kurz nach Beginn der neuen Angriffswelle der USA auf Ziele in Iran waren in den mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain wieder Sirenen und Explosionsgeräusche zu hören. Die Flugabwehr sei wegen Drohnenattacken aktiviert worden, teilte die Armee des Emirats Kuwait auf der Plattform X mit. In Bahrain wurde die Bevölkerung aufgerufen, Ruhe zu bewahren und sich in Sicherheit zu bringen.
Derweil drohte US-Präsident Donald Trump erneut mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur, ehe er wenig später versöhnliche Töne anschlug. Iran habe einer Ende 2024 in Haft genommenen US-Bürgerin erlaubt, das Land zu verlassen, teilte Trump auf Truth Social mit: „Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen diese Geste des guten Willens seitens Irans zu schätzen!" Details zu der Frau nannte Trump nicht, er schrieb bloß, dass sie sich außer Landes befinde und in Sicherheit sei.
Iran dementiert Freilassung von US-Gefangenem
Die iranische Justiz dementiert die Freilassung eines US-Gefangenen sowie einen Gefangenenaustausch, wie staatliche Medien melden. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, eine 2024 während der Amtszeit von Präsident Joe Biden festgenommene US-Bürgerin sei freigekommen. Eine Überprüfung habe ergeben, dass weder ein verurteilter US-Gefangener, noch eine der Spionage für die USA beschuldigte Person, noch ein anderer amerikanischer Häftling, auf die Trumps Beschreibung zutreffe, freigelassen oder im Rahmen eines Austauschs überstellt worden sei, teilt die Behörde mit.
Huthi drohen Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen
Die mit Iran verbündeten Huthi-Rebellen in Jemen drohen Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen, sollte sich das Nachbarland an einer „umfassenden Aggression“ gegen Jemen beteiligen. Auch andere kritische Infrastruktur in dem Land würde dann Ziel der Raketen und Drohnen der Huthi, sagte deren Anführer Abdul Malik al-Huthi. Die Huthi haben Raketen auf das Königreich abgefeuert, nachdem sie Riad beschuldigt hatten, am Montag den Flughafen in Sanaa bombardiert zu haben. Damit endete eine vierjährige Waffenruhe zwischen den schiitischen Huthi und dem sunnitischen Königreich Saudi-Arabien.
Die Huthi-Rebellen hatten Ende 2014 den von Saudi-Arabien unterstützten Präsidenten Abd-Rabbu Mansur Hadi gestürzt, dem sie Korruption und Misswirtschaft vorwarfen. 2015 schaltete sich Saudi-Arabien in den Konflikt ein und schmiedete eine Allianz sunnitischer Länder gegen die Huthi. Während der Kämpfe wurden Zehntausende Menschen getötet. Die Wirtschaft Jemens ist zusammengebrochen. Die Huthi kontrollieren Sanaa, während die international anerkannte Regierung, die von Saudi-Arabien und anderen Golf-Staaten unterstützt wird, in Aden im Süden des Landes sitzt.
Die Huthi-Rebellen hatten Ende 2014 den von Saudi-Arabien unterstützten Präsidenten Abd-Rabbu Mansur Hadi gestürzt, dem sie Korruption und Misswirtschaft vorwarfen. 2015 schaltete sich Saudi-Arabien in den Konflikt ein und schmiedete eine Allianz sunnitischer Länder gegen die Huthi. Während der Kämpfe wurden Zehntausende Menschen getötet. Die Wirtschaft Jemens ist zusammengebrochen. Die Huthi kontrollieren Sanaa, während die international anerkannte Regierung, die von Saudi-Arabien und anderen Golf-Staaten unterstützt wird, in Aden im Süden des Landes sitzt.
Kuwait wehrt erneut iranische Angriffe ab
Die kuwaitische Luftverteidigung wehrt derzeit nach eigenen Angaben erneut iranische Drohnenangriffe ab. Mögliche Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen feindlicher Ziele durch die Luftverteidigungssysteme zurückzuführen, hieß es weiter.
Die Streitkräfte fingen bereits am Mittwoch nach eigenen Angaben vier Marschflugkörper und 21 Drohnen ab, die in den Luftraum des Landes eingedrungen waren. Das US-Militär unterhält in dem Golfstaat wie auch in anderen arabischen Staaten der Region Militärstützpunkte. Iran greift dort als Vergeltung für US-Angriffe auf das eigene Territorium immer wieder an.
Die Streitkräfte fingen bereits am Mittwoch nach eigenen Angaben vier Marschflugkörper und 21 Drohnen ab, die in den Luftraum des Landes eingedrungen waren. Das US-Militär unterhält in dem Golfstaat wie auch in anderen arabischen Staaten der Region Militärstützpunkte. Iran greift dort als Vergeltung für US-Angriffe auf das eigene Territorium immer wieder an.
US-Armee verkündet Start neuer Angriffswelle auf Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die zweite Angriffswelle des Tages gegen Iran gestartet. Diese habe um 15 US-Ostküstenzeit (21 Uhr deutscher Zeit) begonnen, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs Centcom auf der Plattform X mit. Die Angriffe richten sich demnach gegen militärische Fähigkeiten Irans, die dafür genutzt worden seien, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu bedrohen. Eine ähnliche Begründung hatte das US-Militär auch für Angriffe in den vergangenen Tagen gegeben.
Die regierungsnahe iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete von drei Explosionen in der Hafenstadt Tschabahar. Angriffe soll es demnach auch in Rask im äußersten Südosten des Landes sowie in der Umgebung von Bandar Abbas am Persischen Golf und in Ahwas im Südwesten gegeben haben. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete unter Berufung auf einen lokalen Behördenvertreter, dass vier Orte am Rande von Ahwas getroffen worden seien.
USA sanktionieren Netzwerk für iranische Waffenbeschaffung
Die US-Regierung verhängt Sanktionen gegen Personen und Unternehmen, die als Teil eines internationalen Netzwerks Iran bei der Waffenbeschaffung unterstützen sollen. Davon betroffen seien iranische und russische Staatsbürger sowie Einrichtungen in Iran, in Russland und in Nigeria, teilt das US-Finanzministerium mit. Iran nutze ausländische Luftfahrt- und Transportunternehmen sowie Finanzkanäle, um die Rolle der iranischen Revolutionsgarden beim illegalen Erwerb zu verschleiern, heißt es in der Erklärung weiter.
Politiker in Iran fordert Bereitschaft für jahrelangen Krieg
Ein bekannter iranischer Politiker hat sein Land zur Bereitschaft für einen jahrelangen Krieg mit den USA aufgefordert. „Was die Gefahr eines Krieges fernhält, ist unsere vollständige Bereitschaft zur Verteidigung“, sagte Mohammed-Dschwad Laridschani in einem Interview des Staatsfernsehens.
„Wenn die USA spüren, dass Iran sogar auf einen zwei- oder dreijährigen Krieg vorbereitet ist, werden sie begreifen, dass sie (…) den Krieg nicht fortsetzen sollten“, fuhr er fort. „Wir müssen uns auf eine Kriegswirtschaft einstellen, damit die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung steigt“, forderte der Politiker. Er ist der Bruder des Mitte März getöteten Ali Laridschani, des ehemaligen Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrats.
Die Laridschani-Familie gilt in Iran als einflussreich. Ali Laridschani war vor dem Krieg zu einer der mächtigsten Persönlichkeiten im iranischen Machtapparat aufgestiegen, bevor Israel ihn bei einem Luftangriff tötete. Sein konservativer Bruder Mohammed-Dschwad saß als Außenpolitiker acht Jahre lang im Parlament. Sadegh Laridschani ist ein ranghoher Geistlicher, der auch als potenzieller Nachfolger des getöteten Ayatollah Ali Chamenei galt.
„Wenn die USA spüren, dass Iran sogar auf einen zwei- oder dreijährigen Krieg vorbereitet ist, werden sie begreifen, dass sie (…) den Krieg nicht fortsetzen sollten“, fuhr er fort. „Wir müssen uns auf eine Kriegswirtschaft einstellen, damit die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung steigt“, forderte der Politiker. Er ist der Bruder des Mitte März getöteten Ali Laridschani, des ehemaligen Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrats.
Die Laridschani-Familie gilt in Iran als einflussreich. Ali Laridschani war vor dem Krieg zu einer der mächtigsten Persönlichkeiten im iranischen Machtapparat aufgestiegen, bevor Israel ihn bei einem Luftangriff tötete. Sein konservativer Bruder Mohammed-Dschwad saß als Außenpolitiker acht Jahre lang im Parlament. Sadegh Laridschani ist ein ranghoher Geistlicher, der auch als potenzieller Nachfolger des getöteten Ayatollah Ali Chamenei galt.
US-Militär: 90-minütige Angriffswelle gegen Iran abgeschlossen
Das US-Militär schließt eigenen Angaben zufolge eine 90-minütige Welle von Angriffen gegen Ziele in Iran ab. Die Luftschläge haben sich gegen Küstenverteidigungssysteme sowie Lager- und Abschussanlagen für Marschflugkörper auf der größeren der beiden Tunb-Inseln gerichtet, wie das US-Zentralkommando Centcom mitteilt. Ziel des Einsatzes sei gewesen, die Fähigkeiten Irans für Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus weiter zu schwächen.
Am Vormittag scheint es auch auf die Küstenstadt Tschahbahar Luftschläge gegeben zu haben. Social Media/Reuters
US-Militär beginnt neue Angriffswelle in Iran
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge eine weitere Angriffswelle in Iran begonnen. „Die Angriffe zielen darauf ab, die militärischen Fähigkeiten der iranischen Streitkräfte, mit denen diese die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus angegriffen haben, weiter zu schwächen“, hieß es in einer Mitteilung des Regionalkommandos Centcom.
Trump versprach, erneut Luftangriffe zu fliegen und so lange fortzufahren, bis Iran nachgibt. „Wir werden sie morgen Abend sehr hart treffen“, sagte er am Dienstag gegenüber Fox News. „Wir werden sie auch am Abend danach sehr hart treffen. Und nächste Woche wird es für sie dann richtig schlimm, denn nächste Woche sind die Kraftwerke dran. Wir werden alle ihre Brücken zerstören, es sei denn, sie setzen sich an den Verhandlungstisch und verhandeln.“
Details zu den Zielen und Berichte über die neue Angriffswelle aus Iran lagen zunächst nicht vor. Die Nachrichtenagentur Mehr wies unterdessen Berichte zurück, wonach sich Explosionen nahe der zentralen Metropole Schiras im Landesinneren ereignet hätten. Die Geräusche seien auf Bergbauarbeiten zurückzuführen, hieß es.
Trump versprach, erneut Luftangriffe zu fliegen und so lange fortzufahren, bis Iran nachgibt. „Wir werden sie morgen Abend sehr hart treffen“, sagte er am Dienstag gegenüber Fox News. „Wir werden sie auch am Abend danach sehr hart treffen. Und nächste Woche wird es für sie dann richtig schlimm, denn nächste Woche sind die Kraftwerke dran. Wir werden alle ihre Brücken zerstören, es sei denn, sie setzen sich an den Verhandlungstisch und verhandeln.“
Details zu den Zielen und Berichte über die neue Angriffswelle aus Iran lagen zunächst nicht vor. Die Nachrichtenagentur Mehr wies unterdessen Berichte zurück, wonach sich Explosionen nahe der zentralen Metropole Schiras im Landesinneren ereignet hätten. Die Geräusche seien auf Bergbauarbeiten zurückzuführen, hieß es.
Bericht: Israels Armee sprengt Häuser im Südlibanon – Verhandlungen in Rom werden fortgesetzt
Die israelische Armee hat in Libanon nach dortigen Angaben erneut mehrere Häuser gesprengt. In der Nacht hätten israelische Soldaten eine „gewaltige Explosion“ in Nähe von Chiyam im Süden des Landes ausgelöst, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Zudem habe Israel mehrere Orte bombardiert und mit Bulldozern Straßen im Süden zerstört. Über der Hauptstadt Beirut wurden am Mittwoch erneut israelische Drohnen gesichtet. Von der israelischen Armee gibt es dazu keine Angaben.
Die Berichte kommen parallel zu laufenden Verhandlungen Israels mit Libanon in Rom, die am heutigen Mittwoch fortgesetzt werden sollten. Bei den Gesprächen unter US-Vermittlung geht es um die Umsetzung eines Rahmenabkommens, mit dem der Krieg Israels mit der Miliz Hisbollah beendet werden soll. Die Miliz lehnt die Gespräche ab und nimmt nicht teil.
Die Berichte kommen parallel zu laufenden Verhandlungen Israels mit Libanon in Rom, die am heutigen Mittwoch fortgesetzt werden sollten. Bei den Gesprächen unter US-Vermittlung geht es um die Umsetzung eines Rahmenabkommens, mit dem der Krieg Israels mit der Miliz Hisbollah beendet werden soll. Die Miliz lehnt die Gespräche ab und nimmt nicht teil.
Ein israelisches Militärfahrzeug fährt an zerstörten Gebäuden im Südlibanon vorbei, aufgenommen aus Nordisrael. Ohad Zwigenberg/AP/dpa
Lorenz Zeck
30 Tote bei US-Angriffen in Iran
Bei den jüngsten US-Angriffen auf den Süden Irans in den vergangenen Tagen sind Regierungsangaben zufolge mindestens 30 Zivilisten getötet worden. Die Angaben sind nicht überprüfbar. „Wir sprechen den trauernden Familien unser Mitgefühl und Beileid aus und ehren das Andenken der Verstorbenen“, schrieb Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani auf X.
Allein in der Nacht wurden bei US-Luftangriffen auf einen iranischen Militärstützpunkt im Südosten des Landes mindestens sieben Menschen getötet, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die iranische Armee berichtet. Demnach schlagen 13 Raketen in ein Gästehaus, Wachposten und Unterkünfte auf dem Stützpunkt Bampur nahe der Stadt Iranschahr ein. Mehrere Personen werden demnach verletzt. Die iranische Armee kündigt eine "entschlossene Antwort" auf die Angriffe an, die auf möglichst viele Opfer abgezielt hätten.
Mehr als 260 Menschen wurden bei den jüngsten Angriffen, die vor rund einer Woche begannen, verletzt, schrieb der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur auf X. 222 der Verletzten seien inzwischen nach ihrer Behandlung aus Kliniken entlassen worden, fügte er hinzu.
Allein in der Nacht wurden bei US-Luftangriffen auf einen iranischen Militärstützpunkt im Südosten des Landes mindestens sieben Menschen getötet, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die iranische Armee berichtet. Demnach schlagen 13 Raketen in ein Gästehaus, Wachposten und Unterkünfte auf dem Stützpunkt Bampur nahe der Stadt Iranschahr ein. Mehrere Personen werden demnach verletzt. Die iranische Armee kündigt eine "entschlossene Antwort" auf die Angriffe an, die auf möglichst viele Opfer abgezielt hätten.
Mehr als 260 Menschen wurden bei den jüngsten Angriffen, die vor rund einer Woche begannen, verletzt, schrieb der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur auf X. 222 der Verletzten seien inzwischen nach ihrer Behandlung aus Kliniken entlassen worden, fügte er hinzu.
Jordanien fängt drei Raketen aus Iran ab
Jordanien hat einen erneuten Angriff aus Iran abgewehrt. Die Flugabwehr habe am frühen Morgen drei Raketen abgeschossen, die aus Iran in den jordanischen Luftraum eingedrungen seien, teilten die Streitkräfte des Königreichs mit. Opfer oder Schäden habe es nicht gegeben. Das Ingenieurskorps habe die Trümmerteile beseitigt.
Irans Revolutionsgarde reklamierte einen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt in Al-Asrak. Es sei auf Hangars für US-Kampfjets gezielt worden, hieß es in einer Mitteilung. Auch die regulären iranischen Streitkräfte feuerten nach eigenen Angaben Kamikazedrohnen auf Ziele in Jordanien. Die vom US-Militär genutzte Luftwaffenbasis liegt im Osten des Landes.
Irans Revolutionsgarde reklamierte einen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt in Al-Asrak. Es sei auf Hangars für US-Kampfjets gezielt worden, hieß es in einer Mitteilung. Auch die regulären iranischen Streitkräfte feuerten nach eigenen Angaben Kamikazedrohnen auf Ziele in Jordanien. Die vom US-Militär genutzte Luftwaffenbasis liegt im Osten des Landes.
Iran: US-Angriff trifft Weizensilo
Bei den nächtlichen US-Angriffen ist nach Darstellung iranischer Staatsmedien ein Weizensilo getroffen worden. Der Vorfall ereignete sich in der südwestlichen Provinz Chusestan nahe der Grenze zum Irak, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Bei dem Angriff in der Stadt Howeyseh habe es keine Todesopfer gegeben, hieß es weiter.
Auch die iranische Revolutionsgarde warf den USA die Bombardierung ziviler Einrichtungen vor. Der Feind habe das Weizenlager „aus Schwäche und Grausamkeit“ bombardiert, hieß es in einer Mitteilung. Zudem sei eine Mineralwasserfabrik in der westlichen Provinz Ilam Ziel eines Angriffs geworden. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.
Auch die iranische Revolutionsgarde warf den USA die Bombardierung ziviler Einrichtungen vor. Der Feind habe das Weizenlager „aus Schwäche und Grausamkeit“ bombardiert, hieß es in einer Mitteilung. Zudem sei eine Mineralwasserfabrik in der westlichen Provinz Ilam Ziel eines Angriffs geworden. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.
Kuwait wieder unter Beschuss – Alarmsirenen in Bahrain
Kuwait hat in der Nacht erneute Angriffe aus Iran gemeldet. Die Flugabwehr sei wegen Drohnenattacken aktiviert worden, teilte die Armee des mit den Vereinigten Staaten verbündeten Landes auf der Plattform X mit. Auch im ebenfalls mit den USA verbündeten Golfstaat Bahrain heulten wieder die Alarmsirenen. In beiden Ländern wurde die Bevölkerung aufgerufen, Schutz zu suchen. Nähere Details gab es zunächst nicht.
Bahrain und Kuwait standen zuletzt im Zentrum iranischer Vergeltungsangriffe und hatten auch in den Nächten zuvor feindlichen Beschuss gemeldet.
Bahrain und Kuwait standen zuletzt im Zentrum iranischer Vergeltungsangriffe und hatten auch in den Nächten zuvor feindlichen Beschuss gemeldet.
Trump droht Iran mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken
US-Präsident Donald Trump hat Iran erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, „es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe für diese Nacht und die Folgenächte an. Die Kämpfe würden weitergehen, „bis ich sage, dass es genug ist".
Der 80-Jährige hatte Iran bereits im April mit der Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke binnen weniger Stunden gedroht.
Der 80-Jährige hatte Iran bereits im April mit der Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke binnen weniger Stunden gedroht.

