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Live-Ticker: Proteste in Ägypten:Vize-Präsident und Armee fordern Ende der Proteste

Rund um den Tahrir-Platz in Kairo gibt es noch immer heftige Kämpfe. Vize-Präsident Suleimann sagt, die Regierung wolle erst verhandeln, wenn die Proteste aufhörten. Die Mubarak-Gegner wollen allerdings nicht weichen.

Seit nunmehr neun Tagen protestieren die Ägypter gegen die autokratische Regierung von Präsident Mubarak. Der kündigte zwar für die nächste Präsidentschaftswahl einen Amtsverzicht an; einen schnellen Rücktritt, wie ihn die Demonstranten fordern, lehnte er aber ab. Die Proteste gehen trotzdem weiter. Am Nachmittag kommt es zu schweren Straßenschlachten zwischen Gegnern und Anhängern Mubaraks. Die Opposition wirft dem Präsidenten vor, Schlägertrupps geschickt zu haben. Wie wird sich das Militär verhalten?

Proteste in Ägypten

Stöcke und Steine gegen die Opposition

Der Tahrir-Platz in Kairo gleicht in der Nacht noch immer einem Schlachtfeld. Über 600 Verletzte und nach neuesten Berichten offenbar drei Tote, das ist die Bilanz des neunten Tages der Proteste, an dem die Gewalt in einem bisher nicht gekannten Ausmaß eskalierte. Der Liveticker von sueddeutsche.de wird morgen fortgesetzt.