Wahlkandidatin in LitauenVerdächtiger russischer Akzent

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Inga Ruginienė, die bisherige Arbeits- und Sozialministerin von Litauen, will Premierministerin des baltischen Staates werden.
Inga Ruginienė, die bisherige Arbeits- und Sozialministerin von Litauen, will Premierministerin des baltischen Staates werden.
Alfredas Pliadis/IMAGO

Litauen braucht einen neuen Premierminister, als Spitzenkandidatin der regierenden Sozialdemokraten tritt Inga Ruginienė an. Politisch hat sie kaum Erfahrung, mehr Skepsis aber weckt ihre russische Verwandtschaft.

Von Viktoria Großmann, Warschau

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Ist Inga Ruginienė ein „Sowjetkind“? Womit verdient ihr Mann sein Geld? Und warum spricht die bisherige Arbeits- und Sozialministerin mit Akzent? Litauen braucht einen neuen Premierminister – und die Fragen, welche die Kandidatin nun beantworten muss, sagen einiges über die politische Situation des Baltenstaates nördlich von Polen. Die regierenden Sozialdemokraten haben die 44-Jährige für dieses Amt vorgeschlagen. Anfang August war Premier Gintautas Paluckas zurückgetreten – nach andauernden Vorwürfen zu seinen früheren Unternehmen und möglichen Interessenkonflikten sowie Vorteilsnahme im Amt.

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