Fünf Jahre Haft für Hanna S.„Es gibt keine gute politische Gewalt“

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„Wir sind alle Antifa“: eine Solidaritätskundgebung für die Beschuldigte bei Beginn des Prozesses in München.
„Wir sind alle Antifa“: eine Solidaritätskundgebung für die Beschuldigte bei Beginn des Prozesses in München.
Thomas Vonier/dpa

Die mutmaßliche Linksextremistin Hanna S. ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Sie soll 2023 in Budapest drei Rechtsextreme am „Tag der Ehre“ verprügelt haben. In seiner Urteilsbegründung wird der Richter grundsätzlich.

Von David Kulessa

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Martin Schirdewan ist eigens aus Brüssel angereist. Als einer von etwa 100 Unterstützern der angeklagten Hanna S. steht der Fraktionsvorsitzende der Linken im Europäischen Parlament am Freitagmittag in Stadelheim am Rande Münchens, um der ersten Urteilsverkündung im sogenannten Budapest-Komplex beizuwohnen. Dabei geht es um mehrere Angriffe auf Rechtsradikale in der ungarischen Hauptstadt im Februar 2023.

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Prozess
:Gute Gewalt, schlechte Gewalt

Hanna S. soll in Ungarn Rechtsextreme angegriffen haben, die Bundesanwaltschaft wertet das als versuchten Mord und fordert neun Jahre Haft. Es bleibt die Frage der Verhältnismäßigkeit – und ob linke und rechte Gewalt wirklich gleich geahndet werden?

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

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