Prozess in MünchenAntifa mit Teleskopknüppel

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Linksextreme demonstrieren zum Auftakt des Prozesses gegen Hanna S. vor dem Münchner Gefängnis Stadelheim, in dem sich der Hochsicherheitsgerichtssaal befindet.
Linksextreme demonstrieren zum Auftakt des Prozesses gegen Hanna S. vor dem Münchner Gefängnis Stadelheim, in dem sich der Hochsicherheitsgerichtssaal befindet. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Vermummte Gewalttäter haben vor zwei Jahren in Budapest Jagd auf mutmaßliche Neonazis gemacht und einige von ihnen schwer verletzt. Nun steht die erste Beschuldigte vor Gericht. Eine zentrale Frage: Waren die Taten versuchter Mord?

Von Annette Ramelsberger

Es ging alles ganz schnell: Acht, neun, zehn Menschen kommen wie zufällig daher, sie laufen hinter einem Paar her, dann kreisen sie es ein. Zwei zücken Teleskopstöcke, einer hält Passanten fern, eine behält den Überblick. 30 Sekunden Angriff, dann Abzug. Eine aus der Gruppe klatscht in die Hände und alle rennen weg. Zurück bleiben Menschen mit zerbrochenen Knochen, Platzwunden und Pfefferspray in den Augen. Der Grund: Die Angreifer, Angehörige der linken Antifa, halten die Menschen für Neonazis. Und gegen solche Neonazis wollen sie sich wehren.

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:Am Abgrund - Ein Leben vor Gericht

Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger gibt Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Ein Podcast über berühmte Kriminalfälle, die unser Land verändert haben.

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