Linke wählt neue Vorsitzende – Katja Kipping

Die jüngste Kandidatin tritt gemeinsam mit Katharina Schwabedissen an und steht am ehesten für einen Neuanfang der Partei. Obwohl Kipping erst 34 ist, saß sie schon sechs Jahre im Sächsischen Landtag und gehört seit 2005 dem Bundestag an. Kipping tritt für Projekte wie das bedingungslose Grundeinkommen ein, gilt aber trotzdem als moderat. Weil viele Linke die ewigen Flügelkämpfe der Partei nicht mehr ertragen können, hat Kipping in Göttingen gute Chancen. Der Kombination Kipping/Riexinger, für die zurzeit einige Linke trommeln, erteilte Kipping aber eine Absage. Für ein "Bäumchen-wechsle-dich" in letzter Minute stehe sie nicht zur Verfügung.

(thos)

Bild: dapd 1. Juni 2012, 16:292012-06-01 16:29:28 © Süddeutsche.de/arie/thos/lala