Die LinkeGerechtigkeit soll Stimmen bringen

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Mit ihr kann die Linke im Superwahljahr 2026 punkten: Heidi Reichinnek am Freitag bei einer Pressekonferenz nach der Klausur der Bundestagsfraktion.
Mit ihr kann die Linke im Superwahljahr 2026 punkten: Heidi Reichinnek am Freitag bei einer Pressekonferenz nach der Klausur der Bundestagsfraktion. Britta Pedersen/dpa

Auferstanden aus der Bedeutungslosigkeit, hat die Partei nun große Ziele. In Baden-Württemberg möchte sie in den Landtag einziehen, in Berlin gleich das Rote Rathaus übernehmen.

Von Tim Frehler, Berlin

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So war das nicht geplant: Eigentlich hatte die Linke an diesem Freitag nach Bad Saarow geladen, um die Ergebnisse ihrer Fraktionsklausur vorzustellen. In ein Wellnesshotel am Brandenburger Scharmützelsee hatten sich die Bundestagsabgeordneten zurückgezogen, um strategische Fragen zu diskutieren. Sturmtief Elli zwang sie allerdings dazu, früher nach Berlin zurückzukehren. Und so bauten sich Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, die beiden Fraktionschefs, und Jan van Aken, der Parteichef, am Freitag vor der roten Aufstellwand der Linken im Bundestag auf und nicht vor einer verschneiten Seelandschaft.

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Linken-Fraktionschefin
:Atemlos durch die Macht

So schnell, wie Heidi Reichinnek redet, hat sie die totgesagte Linke aus der Versenkung geholt. Bleibt nur die Frage, ob auf den Hype auch echte Politik folgt. Sie sagt ja selbst, was ihre größte Angst ist: die jungen Wähler zu enttäuschen.

SZ PlusVon Tim Frehler und Christian Zaschke

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