Unter Linken:Vom Streit zerfressen

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Unter Linken: Janine Wissler (links) und Susanne Hennig-Wellsow.

Janine Wissler (links) und Susanne Hennig-Wellsow.

(Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

15 Jahre nach ihrer Gründung steht die Linkspartei am Abgrund - inhaltlich uneins, die Führung aufgerieben. Viele Mitglieder wünschen sich eine Erneuerung. Aber wie soll die gelingen?

Von Moritz Baumann und Jens Schneider, Berlin

Etwas Hoffnung soll der Blick zurück geben. Nur wenige Tausend Stimmen fehlten der Linken vor fünf Jahren. Der Einzug in den Landtag von Nordrhein-Westfalen scheiterte knapp - mit 4,95 Prozent. In einem Monat wird dort wieder gewählt und am Tag nach dem Rücktritt von Susanne Hennig-Wellsow sagt die Landesvorsitzende Nina Eumann, gerade unterwegs im Wahlkampf, dass sie jetzt eben beides machen müssten: "für die Erneuerung der Partei streiten und gleichzeitig mit aller Leidenschaft für ein gutes Wahlergebnis kämpfen".

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