Interview mit Jan van Aken„Das sind richtige Hammer, die einem Kanzler nicht passieren dürfen“

Lesezeit: 9 Min.

„Die Bundesregierungen der letzten 30 Jahre haben dafür gesorgt, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht“, sagt Linken-Chef Jan van Aken. 
„Die Bundesregierungen der letzten 30 Jahre haben dafür gesorgt, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht“, sagt Linken-Chef Jan van Aken. 
Ute Grabowsky

Bundeskanzler Merz reiht gerade Fehler an Fehler, behauptet Linken-Chef Jan van Aken und wirft der Regierung vor, Europa zur vierten Weltmacht hochrüsten zu wollen. Zentrale Bestandteile des öffentlichen Lebens will er dem freien Markt entziehen, zum Beispiel Grund und Boden.

Interview:  Claus Hulverscheidt und Christian Zaschke, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

Als Jan van Aken und Ines Schwerdtner die Spitze der Linken im Herbst 2024 übernahmen, lag die Partei am Boden, sie war noch in Schockstarre nach dem Austritt von Sahra Wagenknecht und deren Neugründung des BSW. Sämtliche Umfragen prophezeiten der Linken ein Desaster bei der Bundestagswahl. Dann legte die Partei Woche für Woche zu. Am Ende scheiterte das BSW bei der Wahl an der Fünf-Prozent-Hürde, die Linke kam hingegen auf 8,8 Prozent der Zweitstimmen und stellt nun 64 Abgeordnete im Bundestag.

Zur SZ-Startseite

Krieg in Gaza
:Merz verteidigt seine Entscheidung zu Israel

Der Kanzler nennt als Grund für den Stopp von Waffenlieferungen einen „Dissens“ mit der Regierung Netanjahu – eine Freundschaft halte das aber aus. Die Kritik aus der Union gerät deutlich.

Von Robert Roßmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: