LinkeIsrael-Debatte: Linken-Chef hat Verständnis für Linken-Austritt

Lesezeit: 2 Min.

Parteichef Jan van Aken will eine Spaltung wegen unterschiedlicher Positionen zum Nahostkonflikt verhindern.
Parteichef Jan van Aken will eine Spaltung wegen unterschiedlicher Positionen zum Nahostkonflikt verhindern. Bernd von Jutrczenka/dpa

Der niedersächsische Landesverband wendet sich gegen den „heute real existierenden Zionismus“, der brandenburgische Antisemitismusbeauftragte verlässt daraufhin die Partei. Deren Chef Jan van Aken versucht zu beschwichtigen.

Von Meredith Haaf und Valerie Höhne, Berlin

Von sich aus spricht Jan van Aken das Thema Antisemitismus in der Linken nicht an. Der Parteichef gibt am Montag die wöchentliche Pressekonferenz in Berlin, gefragt wird er hauptsächlich nach dem Austritt des Brandenburger Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner aus der Partei – und nach einem Beschluss des niedersächsischen Landesverbands. Der hat sich am Wochenende in einem Antrag gegen den „heute real existierenden Zionismus“ ausgesprochen.

Zur SZ-Startseite

Iran-Krieg
:Deutschlands Nahost-Dilemma

Der Iran-Krieg legt erneut offen, wie sehr Berlin um eine klare Linie im Nahost-Konflikt ringt. Das irritiert zunehmend auch die europäischen Partner. Damit verpasst Deutschland eine Chance.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: