Liechtenstein:Wenn der Erbprinz warnt

Liechtenstein: Schloss Liechtenstein oberhalb von Vaduz ist der Sitz des Fürstenhauses.

Schloss Liechtenstein oberhalb von Vaduz ist der Sitz des Fürstenhauses.

(Foto: Johannes Simon/Getty)

Das Fürstenhaus, fast alle Parteien und Wirtschaftsvertreter sind sich einig: Die Liechtensteiner sollten gegen eine Volksinitiative von Rechtspopulisten stimmen. Die will die Regierungsmitglieder direkt wählen lassen.

Von Uwe Ritzer, Liechtenstein

Die Warnung von Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein an seine Untertanen geriet unmissverständlich. "Die Volkswahlinitiative ist eine Gefahr für die politische Stabilität Liechtensteins", sagte das Staatsoberhaupt in einem Interview mit der einzigen Zeitung des Landes, dem Vaterland. Stabilität sei aber "ein wichtiger Standortfaktor und damit eine Grundlage unseres Wohlstandes". All das gerate in Gefahr, wenn beim Volksentscheid am 25. Februar die Verfassungsinitiative einer rechtspopulistischen Partei eine Mehrheit fände. Sie will, dass die Liechtensteiner ihre Regierungsmitglieder künftig direkt wählen.

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