MeinungFDPMännlich, konturlos, ausgebrannt

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Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 4 Min.

Christian Lindner, FDP-Parteivorsitzender, stellt auf einer Pressekonferenz Volker Wissing (links) als möglichen neuen, männlichen Generalsekretär der Partei und Harald Christ (rechts) als neuen, männlichen Bundesschatzmeister vor.
Christian Lindner, FDP-Parteivorsitzender, stellt auf einer Pressekonferenz Volker Wissing (links) als möglichen neuen, männlichen Generalsekretär der Partei und Harald Christ (rechts) als neuen, männlichen Bundesschatzmeister vor. (Foto: dpa)

Derzeit scheint den Liberalen ein erneutes Bundestags-Aus zu drohen. Haben sie noch eine Chance? Mit Lindner und seinem Kurs jedenfalls nicht. Der politische Liberalismus braucht Frauen, Intellekt und Format.

Die FDP hatte einmal den Ruf, eine gescheite, ja eine kluge Partei zu sein. Für sie standen Leute wie der Rechtsphilosoph Werner Maihofer, der einige Jahre lang auch Bundesinnenminister war. Für sie standen Männer wie der Soziologe Ralf Dahrendorf, der ein liberaler Vordenker war. Für sie standen Frauen wie die Naturwissenschaftlerin Hildegard Hamm-Brücher, die eine profilierte Bildungspolitikerin war mit Haltung, Eloquenz und Charisma.

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