Das Politische Buch:Vom Sinn des Festklebens

Das Politische Buch: Oft im Mittelpunkt: Lea Bonasera im Mai nach einem Treffen der "Letzten Generation" mit Verkehrsminister Volker Wissing (FDP).

Oft im Mittelpunkt: Lea Bonasera im Mai nach einem Treffen der "Letzten Generation" mit Verkehrsminister Volker Wissing (FDP).

(Foto: Michele Tantussi/Reuters)

Die Mitgründerin der "Letzten Generation", Lea Bonasera, erklärt ihre Theorie des zivilen Widerstands: Wer nur lange genug durchhält, der wird auch belohnt. Doch die Theorie hat einen Haken.

Rezension von Jan Heidtmann

Es ist jetzt ziemlich genau zwei Jahre her, dass sich eine Handvoll Aktivisten zur Klimaschutzgruppe der "Letzten Generation" zusammengefunden haben. Damals, mitten im Bundestagswahlkampf, wollten sie mittels Hungerstreik ein Gespräch mit den Kanzlerkandidaten erzwingen. Inzwischen ist die Gruppe enorm gewachsen, auch in ihrer Bedeutung. Politiker, Medien und Protestforscher versuchen sich seitdem regelmäßig in der Interpretation der "tatsächlichen" Motivation der Klimaschützer.

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Lea Bonasera hat in Oxford studiert und wollte Professorin werden. Stattdessen hat sie die "Letzte Generation" mitgegründet und sitzt nun auf der Anklagebank.

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