Papst Leo XIV. hat am Montag Vertreter eines internationalen Betroffenenverbands in Rom empfangen. Mit dabei in der Delegation der Organisation „End Clergy Abuse“ (Missbrauch durch Kleriker beenden) war auch Matthias Katsch, Sprecher und Geschäftsführer der deutschen Betroffenen-Organisation „Eckiger Tisch“. Das Treffen im Büro des Papstes im Apostolischen Palast habe etwa eine Stunde gedauert, berichteten Teilnehmer anschließend. Sie forderten von ihm eine „Null-Toleranz-Politik“ im Umgang mit Tätern. Der Papst habe vor allem zugehört, hieß es. Erst vergangene Woche hatte die Päpstliche Anti-Missbrauchs-Kommission gefordert, die Kirche müsse sich stärker bei der Entschädigung von Missbrauchsbetroffenen engagieren.