Der Tag, an dem die Parlamentarier endlich Klarheit über den Anschlag auf den Leipziger Flughafen gewinnen wollen, endet ohne Antworten. Dabei war im Innenausschuss des deutschen Bundestages am vergangenen Donnerstag so ziemlich jeder erschienen, der Rang und Namen hat im Sicherheitsapparat: für die Regierung Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), für die Bundesanwaltschaft deren stellvertretender Leiter Lars Otte, zwei hochrangige Vertreter von Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz und dazu noch der Staatsminister aus dem Auswärtigen Amt.
Anschlag auf Leipziger FlughafenDer enge Draht des Drohnen-Attentäters zum russischen Sabotage-Paten
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Denis Smoljaninow (rechts), Oberst des russischen Militärgeheimdienstes GRU, könnte eine Art Führungsoffizier für Oleg L. (links) gewesen sein.
Dossier Center/AFP/Collage: SZOleg L. soll die Logistik des missglückten Sprengstoffanschlags in Leipzig geplant haben. Recherchen enthüllen seine Verbindung zu einem Oberst des russischen Militärgeheimdienstes GRU – einem Experten für hybride Attacken.
Von Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Roman Lehberger und Jörg Schmitt, München
