Europäische UnionKallas nennt Anschlag in Leipzig „staatlich geförderten Terrorismus“

Lesezeit: 3 Min.

Kaja Kallas, Außenbeauftragte der Europäischen Union, äußerte sich in Irland zu dem Vorfall in Leipzig.
Kaja Kallas, Außenbeauftragte der Europäischen Union, äußerte sich in Irland zu dem Vorfall in Leipzig.
Michael Brandt/dpa

Vorsichtiger als die EU-Außenbeauftragte drückt es Außenminister Wadephul aus: Er spricht von einem „hybriden Angriff“. In Brüssel hoffen einige, dass Russland endlich härter sanktioniert wird.

Von Hubert Wetzel, Brüssel

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Kaja Kallas hat den Ruf, die Dinge beim Namen zu nennen, auch wenn es politisch nicht opportun ist. Am Mittwoch, vor einem Treffen der europäischen Außenministerinnen und -minister in Irland, zeigte die EU-Außenbeauftragte wieder einmal, warum: Während der deutsche Außenminister Johann Wadephul das missglückte Sprengstoffattentat auf dem Leipziger Flughafen, für den die Bundesregierung Russland verantwortlich macht, erneut einen „hybriden Angriff“ nannte, war die Wortwahl von Kallas härter: Der versuchte Anschlag trage „alle Merkmale von staatlich gefördertem Terrorismus“, sagte sie.

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:Die Leipziger Drohnenattacke war mehr als ein „hybrider“ Angriff

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